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In Eimbeckhausen wird die Straße „Hinterm Junkerhof“ erneuert / Ortsrat lässt sich Vorhaben vorstellen

Der letzte Teil der Dorferneuerung ist geplant

Eimbeckhausen (jhr). Nach acht Jahren geht die Dorferneuerung in Eimbeckhausen auf die Zielgerade. Bauamtsleiter Uwe Hünefeld stellte den Mitgliedern des Ortsrates und interessierten Zuhörern am Mittwochabend die Planung der Verwaltung für den letzten Abschnitt, die Straße „Hinterm Junkernhof“, vor. Zuvor waren bereits die Anlieger und der Arbeitskreis Dorferneuerung informiert worden.

Ortsratsmitglieder und Gäste der Sitzung begutachten die Planung

Auf rund 185 000 Euro bezifferte Hünefeld die Kosten der Baumaßnahme – die Summe sei „sehr feinfühlig“ ermittelt worden, die Zahlen realistisch. Von der Brinkstraße bis zur Nienstedter Straße soll die Fahrbahn in einer Breite von 3,75 Metern ausgebaut werden, inklusive der Gosse stehen dann für den Verkehr vier Meter Raum zur Verfügung. „Das reicht aus, damit sich bei der in diesem Bereich erlaubten Geschwindigkeit zwei Fahrzeuge begegnen können“, so der Bauamtsleiter. Für den Straßenbelag soll gerumpeltes Material in den Farben verwendet werden, die sich auch in den anderen erneuerten Straßen wiederfinden. Dadurch werde der ortstypische Charakter verstärkt. Der Gehweg werde so breit erstellt, wie es die Gegebenheiten zulassen – an einer Seite der Straße befindet sich eine lange Mauer.

Durch eine veränderte Pflasterung soll der Kreuzungsbereich von Nienstedter Straße und „Hinterm Junkerhof“ besonders gekennzeichnet werden. Autofahrer würden durch diesen „Teppich“ auch auf die veränderte erlaubte Geschwindigkeit – 30 statt 50 Stundenkilometer – aufmerksam gemacht.

Da die Oewa den Regenwasserkanal in diesem Bereich komplett erneuern will, ergibt sich für die Stadt die günstige Situation, die Straße nicht selbst aufbrechen zu müssen. Im Gegenzug wird die Stadt für die Oewa das Schließen der Straße übernehmen. Auswirkungen hat die Kanalerneuerung aber auch auf den Zeitplan: Bis zum 31. Oktober muss die Erneuerung der Straße abgerechnet und geprüft sein. „Ein enger Zeitplan, da darf niemand zucken“, sagt Hünefeld. Spätestens im August müsse der Straßenbau gestartet werden. „Bislang haben wir es aber noch immer geschafft“, weist der Bauamtsleiter auf ähnlich dicht gewobene Zeitpläne hin.



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