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Das Grauen in der Party-Scheune

NIENSTEDT. Die gruseligste Nacht des Jahres hoch oben im Deister: Auch in Nienstedt wurde Halloween zelebriert. Denn auf Hegewalds Hof, wo schon so manche Party der Dorfgemeinschaft stattfand, wurde die Geisterstunde in der Nacht der Nächte extrem ausgedehnt.

Autor

Gert Mensing Reporter

Untote und Horrorgestalten gaben sich ein Stelldichein am Büfett und flanierten durch die Scheune. Sylvia Hegewald hatte mit Freunden die Idee zur Halloween-Party. Je tiefer die Organisatoren aber in die Planung eintraten, desto schauriger wurde es. Schießlich feierten rund einhundert Gäste eine schaurig-schöne Party, auf der rund ein Dutzend Gäste, die für ihre Kostümierung tief in den Fundus der Horror-Filmklassiker und diverser Splatterpunk-Romane gegriffen hatten, für den einen oder anderen nicht immer nur wohligen Schauer der Partybesucher sorgten.

Die Scheune am Nienstedter Ortseingang wurde dabei zum Markt des Grusels. Wo einst einmal Traktoren und andere landwirtschaftliche Gerätschaften beheimatet waren, wurde auf bewusste Unbehaglichkeit gesetzt – und den Besuchern gefiel’s. Erhängten Strohpuppen unter der Decke, äußerst zwielichtige Gestalteten, die sich in dunklen Ecken herumdrückten, Totenköpfe und Skelette. Wer sich seinen Weg durch die vernebelten dunklen Wege bahnte, stand plötzlich einem Maskenmann mit Beil gegenüber, stolperte über Mumien oder hörte unverhofft das Rattern einer Kettensäge. Viele Gäste hatten eine Gänsehaut, als sie sich endlich ihren Weg in den Partyraum gebahnt hatten. Dort war ein schaurig-schönes Büfett aufgebaut, zu dem die Gäste etwas beisteuerten. Würstchen in Form abgeschnittener Finger, Kürbis in allen Variationen, Pudding mit Erdbeersoße – von Hirn im offenen Schädel kaum zu unterscheiden.

„Bis zum Weihnachtsfest sind die Geister aus der Scheune vertrieben“, versprach Sylvia Hegewald nach der Party. Denn dann soll wieder der Weihnachtsmarkt der Nienstedter Vereine dort stattfinden und noch mehr Gäste anziehen.




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