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Anonymer Spender überreicht dem Hospiz 1000 Mark

BAD MÜNDER. Da staunte Andreas Przykopanski nicht schlecht. Als der Geschäftsführer die Post fürs Hospiz Bad Münder durchsah, hielt er plötzlich einen Umschlag ohne Absender, dafür aber mit bemerkenswertem Inhalt in der Hand.

Zwei lange nicht mehr gesehene Geldscheine mit dem Konterfei der Naturforscherin, Malerin und Kupferstecherin Maria Sibylla Merian darauf. Der anonyme Einsender hatte zu seiner Spende von zwei neuen 500-Mark-Scheinen lediglich einen Aufkleber gelegt und damit die Absicht deutlich gemacht: „Rücklagen von früher für Ihre Arbeit von heute“ war darauf notiert.

Przykopanski berichtete Hospizleiterin Stephanie Kaiser von der Überraschung, und die wusste: Die Mark-Spende war die erste anonyme Spende, die das Hospiz erreichte. Bedanken können sich die Hospizmitarbeiter bei dem Spender oder der Spenderin nicht persönlich, dankbar sind sie aber sehr wohl.

Friedhelm Hallmann, Assistent der Geschäftsführung, ließ die 500-Mark-Scheine von der Bundesbank in Euro tauschen, erhielt 511,29 Euro. „Von dieser Spende sollen neue Sonnenschirme für die Terrassen vor den sechs Gästezimmern am Deisterhang mitfinanziert werden“, erklärt er – und hat nach seiner Umtausch-Erfahrung auch einen Tipp parat: In Spendendosen könnten beruhigt auch Scheine und Münzen aus Mark-Zeiten eingeworfen werden. Auf diese Weise kämen „alte Rücklagen“ tatsächlich der gemeinnützigen Arbeit von heute zu gute.jhr




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