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Am Sonnabend heulen die Sirenen in Bad Münder zur Probe

BAD MÜNDER/HAMELN. An jedem ersten Sonnabend im Quartal heulen die Sirenen im Landkreis Hameln-Pyrmont zur Probe – der nächste Warntag steht am Sonnabend, 2. Juli, an. Dabei sollen Bürgerinnen und Bürgern mit den Signaltönen vertraut gemacht werden.

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Zunächst erklingt um 12 Uhr das Sirenensignal „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton). Um 12.06 Uhr werden dann das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) sowie die Warn-App „NINA“ ausgelöst. Zeitgleich sollen Informationen über die Social-Media-Kanäle des Landkreises zur Verfügung gestellt werden. Um 12.12 Uhr wird der Warntag mit dem Sirenensignal „Entwarnung“ beendet. Die Warnung über NINA funktionierte beim ersten Warntag am 2. April nicht; laut Landkreis hat die zuständige Firma den Fehler aber entdeckt und behoben. Der Kreis empfiehlt, die App zu installieren.

Technische Defekte an Sirenen sollen gemeldet werden

Der Landkreis verweist auf eine Mitteilung der Stadt Bad Münder, wonach alle Sirenen im Stadtgebiet funktionsfähig seien. Technische Defekte oder Ähnliches sollen per Mail an zivilschutz@hameln-pyrmont.de gemeldet werden.

Aus aktuellem Anlass verbindet der Landkreis den Warntag mit Hinweisen zur Waldbrandgefahr, die bei der derzeit anhaltenden Trockenheit steigt. Es sei „verboten, in den Wäldern oder in gefährlicher Nähe Feuer anzuzünden, zu rauchen oder brennende beziehungsweise glimmende Sachen wegzuwerfen“, sagt Marvin Schwiegmann, Leiter des Amtes für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst.

Was ist im Notfall zu tun?

Wenn das Signal „Warnung der Bevölkerung“ außerhalb des Warntags ertönt, empfiehlt der Landkreis, Ruhe zu bewahren, Schutz in Gebäuden in massiver Bauweise oder alternativ beispielsweise im Auto zu suchen, Fenster und Türen zu schließen und Klima- und Lüftungsanlagen auszuschalten. Hilfsbedürftige sollten unterstützt werden. Über Rundfunk und Internet sollten Informationen gesucht werden. Auch die Warn-App „NINA“ sollte beachtet werden. Die Notrufnummern 110 und 112 sollten nicht blockiert und daher nur im Notfall angerufen werden. Mehr Infos gibt es unter www.hameln-pyrmont.de/warnung.

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