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Alte Mühle: Was beim Ausbau zu beachten ist

NIENSTEDT. Die Straße „Alte Mühle“ in Nienstedt wird ausgebaut. Nachdem bereits in einer Bürgerversammlung die Anwohner über das Vorhaben informiert wurden, erläuterten Uwe Hünefeld und Gerd Stracke von der Stadtverwaltung dem Bauausschuss, welche Herausforderungen dabei anstehen und welche Punkte zu klären sind.

Die Mitglieder des Bauausschusses und Vertreter der Stadt begutachten die neuen Pflastersteine, die in Nienstedt verlegt werden sollen. Foto: Lindermann
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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

„Die Alte Mühle ist eine historische Straße. Sie war mal eine Hauptverkehrsstraße“, blickte Hünefeld zurück. Aufgrund dessen waren viele Aspekte zu regeln. Der Straßenzug – die zu sanierende Strecke zwischen der Lauenauer Straße bis zur Einmündung Hainbrink ist rund 400 Meter lang und variiert in der Breite zwischen fünf und siebeneinhalb Metern – „verläuft kaum geradlinig“, fügt Stracke hinzu und erklärt: „Die Straße wurde den zeitlichen Gegebenheiten angepasst.“

Zu klären sind beim Ausbau daher unter anderem Fragen des Denkmalschutzes. Zudem müssten Grenzpunkte gesucht und die Historie wieder aufgegriffen werden. Beschäftigen wird die Planer auch die Frage, wie mit den Wurzeln von zwei großen Bäumen umgegangen werden müsse. Außerdem verläuft die Straße über zwei Gewässer – auch diese müssen untersucht werden.

Von den Anliegern wurde zudem gewünscht, das unversehrte und daher nutzbare Natursteinpflaster wiederzuverwenden – der Vorschlag wurde von der Stadtverwaltung gerne angenommen. Rund 70 Prozent des Pflasters könne wiederverwendet werden, meint Hünefeld. Neben dem historischen Pflaster soll eine Pflasterung in einer V-Form angewandt werden – ein „historisch anmutendes, dorftypisches Muster“, meinen Hünefeld und Stracke. „Das wurde auch von den Anliegern akzeptiert.“

Doch auch optische Gesichtspunkte wollen bei der Pflasterung bedacht werden, um Unfälle zu vermeiden: So sollen die Kreuzungen anders gepflastert werden als sie Straßen – zum einen, um einen Platzcharakter zu erhalten, zum anderen, so erklären Hünefeld und Stracke, um den Autofahrern zu verdeutlichen, dass es sich hierbei nicht um eine Vorfahrtsstraße, sondern eine Rechts-vor-links-Situation handele.



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