×

38 Grad in Bad Münder – bei Ardagh arbeiten Mitarbeiter aber sogar mit 1200 Grad heißem Glas

BAD MÜNDER. Mittwochnachmittag, das Thermometer klettert über die 38 Grad-Marke. Im Schatten, wohlgemerkt. Für das Gros der Münderaner ein außergewöhnlicher Wert, auch an den Arbeitsplätzen. Doch während das „Es ist so heiß hier“-Gejammer in anderen Branchen zu vernehmen ist, lächeln langjährige Ardagh-Mitarbeiter,

Anzeige

Die wirklich heißen Jobs gibt es in Bad Münder im Glaswerk der Ardagh-Group, und das „heiße Ende“ der Glasproduktion heißt nicht ohne Grund so: Bei rund 1500 Grad werden die Glasrohstoffe in der Schmelzwanne verbunden, temperaturtechnisch nah dran an einem Lavastrom. Das Ergebnis: Ein zähflüssiger Glasfluss, der bei rund 1200 Grad an den Maschinen zu Flaschen und anderen heiß (da haben wir es wieder) begehrten Behältern verarbeitet wird. Der Produktionsprozess kann nicht unterbrochen werden, die Schutzkleidung ist zwingend vorgeschrieben – an ihr führt auch bei gefühlt 60 Grad vor den Maschinen kein Weg vorbei.

Damit das auch bei extremen Außentemperaturen wie am Dienstag und Mittwoch noch auszuhalten ist, wurde rechtzeitig vorgesorgt: „Wir stellen selbstverständlich gratis Getränke bereit, nicht nur am heißen Ende, sondern auch in den anderen Bereichen. Zusätzlich achten wir darauf, dass die Kollegen und Kolleginnen den Aufenthalt in den besonders warmen Bereichen so weit wie möglich reduzieren. Dazu gibt es Klimakabinen im Werk, die jederzeit aufgesucht werden können“, sagt Torsten Brednow, stellvertretender Werkleiter. „Und dann gibt es natürlich auch Melonen und Wassereis, um den Körper zusätzlich abzukühlen.“

Das könnte Sie auch interessieren...



Kontakt
Redaktion
Telefon: 05041 - 78932
E-Mail: redaktion@ndz.de
Anzeigen
Telefon: 05041 - 78910
Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
Abo-Service
Telefon: 05041 - 78921
E-Mail: vertrieb@ndz.de
Abo-Angebote: Aboshop

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt