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Tropensturm-Einsatz: Hamelner helfen auf Philippinen

HAMELN / MANILA. Die gemeinnützige Hamelner Hilfsorganisation Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe – hat einen dramatischen Hilferuf von ihrer philippinischen Partnerorganisation Rescue Recon erhalten – und bereits erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

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Vor genau einer Woche war der Taifun „Rai“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde auf Land getroffen und hatte eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Bislang wurden 375 Leichen geborgen. Es gibt unzählige Verletzte.

684 000 Menschen sollen vertrieben und 139 000 Häuser beschädigt worden sein. Nach Angaben des Amtes der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten sind 2,4 Millionen Menschen betroffen. Zahlreiche Gebäude wurden dem Erdboden gleichgemacht, ebenso Felder und Ernten. Der heftige Tropensturm beschädigte auch mehrere Flughäfen. Am Mittwoch hat die Regierung den Notstand ausgerufen. „Die Lage ist schlimm. Viele Menschen sind in Not. Wir tun, was wir können, aber das ist nicht genug. Wir benötigen dringend Geld für Medikamente, Lebensmittel und Trinkwasser“, schrieb Kommandeur Peter Negrido an den Interhelp-Vorsitzenden Ulrich Behmann. Der nahm umgehend Kontakt mit dem Interhelp-Koordinator auf den Philippinen, Andreas Engelhardt, auf.

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Der Hamelner lebt auf den Philippinen, ist bereits seit 2013 ehrenamtlich für Interhelp in Südostasien tätig. Hilfe aus Hameln hat die Philippinen bereits erreicht.

Ein Tropensturm hat auf den Philippinen ganze Regionen verwüstet. Foto: interhelp

Derzeit werden von Helfern der Rescue-Recon-Katastrophenschutz-Einheiten mit Spenden aus dem Weserbergland finanzierte Lebensmittel-Pakete und Arzneimittel-Lieferungen zusammengestellt und in den verwüsteten Regionen verteilt. Engelhardt, Negrido und Behmann koordinieren vor Ort und von Deutschland aus den Hilfseinsatz. Um möglichst vielen Menschen Hilfe zukommen zu lassen, benötige Interhelp dringend Geldspenden.

Der bisher schlimmste Taifun „Haiyan“ auf den Philippinen hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet. Seinerzeit gehörte Interhelp zu den ersten ausländischen Hilfsorganisationen, die direkt vor Ort Hilfe leisteten – ehrenamtliche Mitglieder der Interhelp-Medical-Task-Force behandelten seinerzeit zahlreiche Verletzte oder versorgten Überlebende mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser – allen voran die Interhelper Andreas Engelhardt und Reinhold Klostermann. Aber auch diverse nachhaltige Wiederaufbau-Projekte wurden angestoßen und erfolgreich umgesetzt.

Hinweis: Wer spenden möchte, kann Geld auf folgende Konten überweisen (Spendenquittungen werden ausgestellt): IBAN: DE60 2545 0110 0000 0203 13, Sparkasse Weserbergland, oder IBAN: DE49 2546 2160 0700 7000 00, Volksbank Hameln-Stadthagen.red




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