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Wenn Schlager-Glückseligkeit sieben Stunden die Massen erfüllt

10 000 in der TUI Arena / NDZ-Gewinner Claudia und Silvio treffen Mickie Krause

Am letzten Freitag noch auf der Springer Sportgala, zwei Tage später verspricht NDR1-Moderatorin Kerstin Werner den Konzertbesuchern auf der „Niedersachsen Schlager-Starparade“ ausgelassene Partystimmung.

Die beginnt mit den beiden Newcomern Ilka Wolf und Peter Michael, wobei Letzterer verspricht, „Keine halben Sachen“ zu machen. Davon kann man ausgehen, denn hinter Michael steht das Management von Helene Fischer – dazu gesellen sich mit Texterin Irma Holder und Komponist Jean Frankfurter zwei weitere Top-Leute aus der Schlagerszene. Gute Aussichten also, eine solide Karriere aufzubauen.

„Denn du bist es, du warst es, du wirst es immer sein“ – DJ Ötzi beweist einmal mehr, dass man das Publikum in sekundenschnelle für sich gewinnen kann. Ob „Hey Baby“, „Anton aus Tirol“ oder „Ein Stern (...der deinen Namen trägt)“ – die Hitfabrik des Österreichers lässt einen Hit nach dem anderen vom Fließband. Nach Laura Wilde kündigt Kerstin Werner mit Helene Fischer das Highlight unter den 14 Schlagerstars an – tosender Beifall, als die sechsfache Echo-Gewinnerin mit ihren Hits die TUI Arena „wachküsst“.

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Helene Fischer – das „Phänomen“ in der deutschen Musiklandschaft.

13 + 1 – denn ohne Zweifel genießt Helene Fischer zurzeit den Status eines Superstars. Von Berlin, Hamburg, München bis nach Wien – alle wollen Helene, „von hier bis unendlich“. Gleich zweimal tritt die 29-Jährige in jeder Stadt ihrer „Farbenspiel“-Tournee 2014 auf. Wie bereits in vielen Städten sind auch ihre beiden Konzerte in Hannover am 9. und 10. Oktober in der TUI Arena bereits restlos ausverkauft – umso größer war die Freude, dass die Sängerin einen kurzen Abstecher zur Schlager-Starparade in die Landeshauptstadt macht. Alle Fans, die keine Tickets für die beiden Hannover-Termine im Herbst 2014 ergattern konnten, bekamen so die Gelegenheit, Helene Fischer doch noch live zu erleben. „Mitten im Paradies“ fühlten sich mehr als 100 Fans, als die 29-Jährige nach ihrem bejubelten Kurzauftritt aus dem geöffneten Autofenster vor dem Konzertgelände noch geduldig Autogrammwünsche erfüllte.

Nach einer kurzen Pause folgt Claudia Jung – gut so, denn es ist sicher nicht leicht, direkt nach Helene Fischer zu performen. „Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“ mahnt Nicole, die noch leicht lädiert die Bühne betritt. „Wer es noch nicht beim Friseur in der Zeitung gelesen hat: ’Ich habe mir bei einem Sturz einen Mittelfußbruch zugezogen‘ „, witzelt die „Friedens“sängerin und stimmt „Ein leises Lied“ an.

Ja, er kann aus dem Vollen schöpfen, der „Onkel Jürgen“ – nach mehr als 50 Jahren Bühnenpräsenz kommen da schon einige Songs zusammen. Mit „Komm und lass uns tanzen geh’n“ startet der selbst ernannte „Master Of Desaster“ sein Drewsches Partyvergnügen – danach hatte der Sänger 30 Minuten das Publikum fest „im Griff“.

„Finale oho, Finale ohohoho“ singt Kerstin Werner und läutet die letzten 90 Minuten des Schlager-Marathons ein. Die beginnen mit Matthias Reim und „Einsamer Stern“. Mit seinem Album „Unendlich“ begann im letzten Jahr ein grandioses Comeback, dass eigentlich keines war, denn Reim war mit seinen letzten Gold-Alben immer in den Charts präsent. „Verdammt“, der Mann ist immer noch ein Garant für erstklassige deutsche Schlager-Mucke.

Für „Pure Lebensfreude“ sorgt Beatrice Egli mit Hits wie „Mein Herz“, „Jetzt und hier für immer“, bevor Roland Kaiser mit „Dich zu lieben“ sein musikalisches Kurzprogramm startet. Leider können wir den Auftritt des „Schlager-Kaisers“ nicht bis zum Ende genießen, denn in seiner Garderobe wartet zu dieser Zeit schon Mickie Krause auf Claudia und Silvio Weise, die im Rahmen einer NDZ-Verlosung ein Meet & Greet mit dem Ballermann-Star gewannen. Zehn Minuten nimmt sich „Mr. Malle“ für das Ehepaar Zeit, erfüllt Autogrammwünsche, beantwortet die eine oder andere Frage und steht zum Schluss noch für ein gemeinsames Foto zur Verfügung. „Das war doch eigentlich nicht schlimm und wehgetan hat es auch nicht“, scherzt Krause und macht sich auf den Weg zur Bühne. Dort sorgt er mit Songs wie „Ich bin solo“ oder „Schatzi, schenk mir ein Foto“ für Ballermann-Stimmung pur. Übrigens: Auch die „Hütte“ hat er nicht „abgerissen“, denn als wir die Arena verließen, stand die TUI Arena noch.

Tolle Stimmung, grandiose Künstler, super Hits – Fortsetzung folgt am 8. März 2015 in der TUI Arena.




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