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1500 Besucher beim Whitestock-Festival im Sinnesgarten Kirchrode / Marquess, Extrabreit und The Esprits bejubelt

Gemeinsam anders

Autor:

Lars Andersen

Hannover. Inklusion – viele haben den Begriff schon einmal gehört, wissen jedoch nicht so richtig, etwas damit anzufangen. Inklusion bedeutet, gemeinsam verschieden sein – egal, wie man aussieht, ob man behindert bist, welche Religion oder welche Nationalität man hat. Jeder Mensch soll so akzeptiert werden, wie er ist. Bereits zum 11. Mal hat der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen (BVN) zu seinem Whitestock-Festival nach Kirchrode in den Sinnesgarten eingeladen. Waren es in der Vergangenheit Bands wie die Hamburg Blues Band, Deutschrocker Wolf Maahn, Wingenfelder oder Heinz Rudolf Kunze, veredelten am Sonntag Gruppen wie The Esprits, Extrabreit und Marquess diese einzigartige Veranstaltung.

Das Festivalgelände ist umgeben von Einrichtungen des Blindenverbands und bietet aufgrund seiner Barrierefreiheit optimale Voraussetzungen für ein Open-Air. „Viele der Besucher kommen direkt aus den Einrichtungen, dazu gesellen sich Verwandte und Freunde – den Rest stellen auswärtige Gäste“, erklärt uns Werner Schlager vom BVN.

Das Festival eröffnet die Braunschweiger Indie-Rock-Band „The Esprits“, für die es zurzeit gut läuft.“Wir spielen allein diesen Sommer mehr als 20 Open-Air-Konzerte“, freut sich Bassist Ole Hauk, der vor seiner Esprits-Zeit auch als Singer/Songwriter auf heimischen Bühnen unterwegs war.

The Esprits – auf dem Weg nach ganz oben. Fotos: Lars Andersen

Spanisches Lebensgefühl versprüht danach Marquess, die ihr Heimspiel zu einem Familientreffen nutzen. Mit „El Temperamento“ beginnen die Lokalmatadoren ihre Show, gefolgt von den Titeln „Tic Tac“ und „Arriba“.

Eigentlich brauchen die Jungs keine drei Songs, um die Menschen richtig zum Schunkeln, Mitklatschen und Singen zu bewegen, denn kaum eine andere Band verfügt über so viel Potenzial, Fans in sekundenschnelle zu begeistern.

Danach legen Extrabreit, was die Lautstärke betrifft, noch eine Schippe drauf. Die Bad Boys der Neuen Deutschen Welle setzen mit ihrer Performance und Stücken wie „Hurra, hurra, die Schule brennt“ oder „Geisterbahn“ einen würdigen Schlussakkord.




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