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Grandioses Konzert des Single-Rekordhalters: Charles Esten begeistert 900 Fans bei seinem Auftritt im Capitol

Ein Hauch von Nashville

Charles Esten überzeugte mit einem Mix aus „Nashville“-Songs und eigenen Titeln. Foto: Lars Andersen

Autor:

Lars Andersen

Hannover. Es war ein entspannter musikalischer Abend, den uns drei exzellente Musiker am Sonntag bescherten – allen voran Nashville-Superstar Charles Esten, der jedoch zunächst dem Support „Roads & Shoes“ die Bühne überließ.

Eine Crowdfunding-Kampagne ermöglichte es Gitarristin Johanna Eicker und Cellistin Linda Laukamp innerhalb von vier Monaten, im Juni 2018 ihr Debütalbum „Left Unsaid“ den Fans zu präsentieren. Mit ihren gefühlsbetonten Country-Folk-Balladen sangen sich die Kölnerinnen auch in Hannover sofort in die Herzen der Konzertbesucher, die zwar hauptsächlich wegen Esten gekommen waren, dennoch das sympathische Duo mit viel Applaus bedachte.

Nach einer kurzen Umbauphase betrat Charles Esten mit seiner Gitarre die Bühne und eröffnete sein 90-minütiges Konzert mit Songs, die er im Rahmen seiner „Every Single Friday“-Aktion veröffentlichte. Insgesamt brachte er in der Zeit von 2016 bis 2017 exakt 54 Singles in 54 Wochen digital auf den Markt – das bescherte dem US-Amerikaner sogar einen Eintrag in das „Guinness Buch der Rekorde“.

Kurze Zeit später holte er die beiden Musikerinnen von Roads & Shoes auf die Bühne, um mit ihnen einige Lieder aus der Fernsehserie „Nashville“ vorzutragen – unter anderem den Titel „This Town“, den er in der Serie mit Claire Bowen sang sowie den viel umjubelten Titel „Undermine“, im Original interpretiert mit seiner Duett-Partnerin Hayden Panettiere.

Dass die US-amerikanische Drama-Fernsehserie „Nashville“ insbesondere in Deutschland den Bekanntheitsgrad von Charles Esten enorm steigerte, ist dem 53-Jährigen durchaus bewusst. Als einer der Hauptcharaktere verkörperte er von 2012 bis 2018 die Rolle des Countrymusikers Deacon Claybourne – zudem war er auch für den Soundtrack der Serie als Sänger und Songwriter tätig.

Ohne Zweifel, Esten konnte die Erwartungshaltung der überwiegend weiblichen Fans voll und ganz erfüllen. Es war ein grandioses Konzert eines erfolgreichen Schauspielers, der nicht nur in der „Nashville“-Serie sowie unter anderem in drei Kevin-Costner-Filmen überzeugte, sondern auch als Sänger eine solide Leistung ablieferte. Dass der bejubelte Countrystar zum Schluss noch durch die Reihen der verblüfften Konzertbesucher wanderte und eine Rollstuhlfahrerin umarmte, sorgte noch für einen Gänsehautmoment der besonderen Art.



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