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Zwei gute Nachrichten für die HF Springe

SPRINGE. Es geht auch ohne Nervenkitzel. Mit einem souveränen 31:23 (15:15)-Erfolg bei der Bundesliga-Reserve der SG Flensburg/Handewitt haben sich die Handballfreunde Springe in der Spitzengruppe der 3. Liga Nord festgesetzt. Es gibt eine zusätzliche gute Nachricht.

Pawel Pietak gab ein starkes Comeback. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Mit dem polnischen Nationalspieler Pawel Niewrzawa haben die Springer eine weitere Verstärkung für den Rückraum verpflichtet. Der 25-Jährige war gestern allerdings nur als Zuschauer in Flensburg dabei – die Spielberechtigung fehlte noch.

Niewrzawa, der in diesem Jahr dem polnischen WM-Kader angehörte, spielte zuletzt für Danzig in der ersten polnischen Liga. „Dort gab es aber finanzielle Probleme“, sagte er. Auch in Deutschland sammelte der Mittelmann schon Erstliga-Erfahrung: Von 2012 bis 2014 spielte er in Lübbecke. Er hofft, dass er am Sonntag in Potsdam mitwirken kann.

In Flensburg sah er ein gutes Spiel seiner neuen Teamkollegen – vor allem in der zweiten Halbzeit. Den ersten Durchgang brauchten die Springer noch, um sich auf den Gegner einzustellen. „Wegen der englischen Woche konnten wir uns nur kurz auf Flensburg vorbereiten“, sagte HF-Co-Trainer Slava Gorpishin. Also begegneten sich die beiden Mannschaften zunächst auf Augenhöhe. Die Führung wechselte ständig, mehr als zwei Tore legte aber keine der beiden Mannschaften vor. So ging es mit einem Gleichstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Springer ihre größere Routine aus. HF-Torwart Mustafa Wendland steigerte sich „und vorne haben wir unsere klaren Chancen besser genutzt“.

Sein Comeback nach sechs Wochen Verletzungspause gab Pawel Pietak, der nach zehn Minuten für den angeschlagenen Nils Eichenberger ins Spiel kam und mit sechs Toren zu einem der besten Springer Werfer wurde. „Ich bin echt froh, dass ich wieder spielen kann. Zuschauen ist das Schlimmste“, sagte Pietak.

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