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Starten die HF Springe eine neue Serie?

SPRINGE. Der Start ins Jahr ist für die Handballfreunde Springe gründlich daneben gegangen. Bei den Niederlagen in den Spitzenspielen gegen den HSV Hamburg und in Altenholz haben zwar „nur Kleinigkeiten die Punkte gekostet“, wie HF-Coach Oleg Kuleshov sagt.

Einsatz fraglich: Tim Otto konnte in dieser Woche wegen eines grippalen Infekts nicht trainieren. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Aus dem Aufstiegsrennen der 3. Liga Nord haben sich die Springer mit nun fünf Punkten Rückstand auf den zweiten Platz aber verabschiedet. Im Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt II am Sonnabend (18 Uhr) geht es also vor allem darum, „eine neue positive Serie zu starten“, so Kuleshov.

Ansonsten muss dass Ziel der Handballfreunde jetzt sein, unter die ersten Vier zu kommen. So würden sie sich wieder direkt für den DHB-Pokal qualifizieren und hätten die Chance auf ein ähnlichesHandballfest wie im August mit dem Gastspiel der Füchse Berlin. In den vergangenen Jahren reichte Platz 6 in der 3. Liga zum Einzug in die erste Pokalrunde – ab der kommenden Saison spielen die Mannschaften auf den Plätzen 5 bis 13 der vier Drittliga-Staffeln in einer Qualifikationsrunde um acht bis zehn Startplätze.

Ein Sieg gegen den Bundesliga-Nachwuchs aus Flensburg ist Pflicht, um die Top-4-Platzierung nicht zu gefährden. Die heutigen Gäste, die in diesem Jahr noch kein Punktspiel bestritten, stellen eines der jüngsten Teams der Staffel – allerdings mit bestens ausgebildeten Spielern, die zum Teil schon Kurzeinsätze in der Bundesliga und Champions-League hatten. Dagegen steht die große Routine der Gastgeber, die beim 31:23 im Hinspiel einen ihrer deutlichsten Saisonsiege landeten.

Noch offen ist, ob bei den Springern Tim Otto, der schon in Altenholz fehlte, wieder mitwirken kann. Der Rückraumspieler konnte wegen eines grippalen Infekts auch in dieser Woche nicht trainieren – sein Einsatz entscheidet sich wohl erst direkt vor dem Anpfiff der Begegnung.

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