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Rückraum der Handballfreunde rückt enger zusammen

SPRINGE. Die Last im Rückraum bei den Handballfreunden Springe lag in der vorigen Drittliga-Saison fast allein auf den Schultern von Tim Otto. Der ist auch in der laufenden Spielzeit mit bislang 36 Treffern der Toptorjäger der HF. Doch er bekommt Entlastung.

Maximilian Schüttemeyer (r.), hier im DHB-Pokal gegen Berlins Mattias Zachrisson, ist derzeit der zweitbeste Springer Torjäger. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Dicht hinter Otto folgt mit 32 Toren schon Maximilian Schüttemeyer, der zuletzt mit zehn Treffern in Flensburg der überragende Mann war.

„Man darf es nicht nur auf die Tore münzen“, sagt Schüttemeyer vor dem Heimspiel am Sonnabend (18 Uhr) gegen den MTV Braunschweig. „Wir müssen im Rückraum leistungsmäßig enger zusammenrücken, einfach weil wir nicht so viele Leute sind.“Gegen Braunschweig sind die Springer Distanzwerfer allerdings noch zu fünft – Nikos Passias reist wohl doch erst am Sonntag zur griechischen Nationalmannschaft.

2016/17 war nicht Schüttemeyers Saison. Er war vom Verletzungspech verfolgt, fand nicht richtig ins Team. „Jetzt ist alles wieder okay, ich konnte die komplette Vorbereitung mitmachen“, sagt er. Das sei aber nicht der einzige Grund für seinen derzeitigen Höhenflug: „Wir spielen einfach alle gut zusammen“, sagt der 24-Jährige.

Und das nicht nur im Angriff. Die Abwehr ist trotz des kurzfristigen Abgangs von Sergej Gorpishin nach Erlangen „wieder das Prunkstück“, sagt Schüttemeyer. Gorpishin-Ersatz Jonas Borgmann habe seine Position im Innenblock, wo er sich mit Sebastian Preiß und Schüttemeyer abwechselt schnell gefunden. „Es war ein großer Vorteil, dass wir in diesem Jahr die gesamte Vorbereitung in der Halle machen konnten“, so Schüttemeyer.

Fünfter sind die HF, haben aber die wenigsten Partien aller Teams der Nordstaffel absolviert – und die wenigsten Minuspunkte. Die vier vor ihnen liegenden Mannschaften haben schon sieben oder acht Mal gespielt.

Die vom ehemaligen Hamelner Bundesliga-Coach Volker Mudrow trainierten Braunschweiger spielen besonders in der Abwehr variabel. „Das wird sehr interessant“, sagt Schüttemeyer. Bei den Springern fehlt weiterhin der verletzte Rechtsaußen Pawel Pietak.

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