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Lockerer Auftaktsieg für Handballfreunde Springe

SPRINGE. Oft hatten Drittliga-Handballer der HF Springe den Ball noch nicht in der Hand in der laufenden Vorbereitung. Das merkte man ihnen im ersten Testspiel am Dienstag noch an. Dennoch gelang ein lockerer 30:21 (17:10)-Sieg gegen den Oberligisten MTV Großenheidorn.

Der neue HF-Spielmacher Patrik Krok setzt sich dynamisch gegen Großenheidorns Jan-Philipp Cohrs durch. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Erfolgreichste Werfer für die Gastgeber waren Jakob Bormann mit sechs sowie Hendrik Pollex und Tim Otto mit je vier Treffern. Rückkehrer Jonas Borgmann traf gegen seinen Ex-Klub zwei Mal. Ihre Debüts im HF-Trikot gaben Spielmacher Patrik Krok und Torhüter Marius Aleksejev. Knapp 100 Zuschauer verfolgten den ersten Auftritt des neuen HF-Teams in der Halle des Schulzentrums Süd.

Für die Gastgeber ging es vor allem darum, sich wieder an den Ball zu gewöhnen „und uns als Mannschaft zu finden“, sagt Linksaußen Fabian Hinz. Deshalb gab es von Trainer Oleg Kuleshov zunächst auch keine taktischen Vorgaben.

Schließlich sind die Springer in den ersten beiden Vorbereitungswochen überwiegend gelaufen oder haben Kraftübungen gemacht – gerne auch mit Medizinball. Den kleinen Handball haben sie erst am vorigen Freitag zum ersten Mal in die Finger bekommen. Drei Einheiten mit handballspezifischen Übungen standen erst auf dem Trainingsplan. „Der Saisonstart ist ja noch eine Weile hin. Wir haben genug Zeit, taktisch zu arbeiten“, sagt Hinz, der Kapitän des Teams bleibt. Dem Mannschaftsrat gehören außer ihm Sebastian Preiß, Max Schüttemeyer und Hendrik Pollex an.

Trotz der Schinderei in den ersten beiden Wochen: „Ich empfinde die Vorbereitung als sehr gut. Wir haben großen Spaß“, so Hinz. Die Stimmung im Team sei gut – und auch im Umfeld. So hat die Mannschaft am vorigen Wochenende auf eigene Kosten die Helfer, die an Heimspieltagen für einen reibungslosen Ablauf sorgen, zum gemeinsamen Grillen eingeladen.

Und auch die Integration der neuen Mitspieler laufe deutlich besser als im vorigen Jahr. Was vor allem daran liegt, dass Krok und Aleksejev – anders als ihre Vorgänger Amer Zildzic und Svebor Crnojevic – schon gut Deutsch sprechen. Hinz: „Es gibt keine Kommunikationsprobleme.“

Zum nächsten Vorbereitungsspiel empfangen er und seine Teamkollegen am Sonnabend, 18 Uhr, den Erstligisten GWD Minden.

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