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Jonas Borgmann über seine HF-Rückkehr

SPRINGE. Er hat in Springe das Handball-Ein-mal-Eins erlernt, er durchlief alle Jugendjahrgänge, er zählte zum Drittliga-Kader, er spielte drei Jahre lang beim Oberligisten MTV Großenheidorn – der Springer Jonas Borgmann, der zur neuen Saison zu den Handballfreunden Springe zurückgekehrt ist.

Nach drei Jahren beim Oberligisten MTV Großenheidorn kehrt Jonas Borgmann zu den HF Springe zurück. FOTO: BERTRAM

Autor:

DIETER GÖMANN

Zurück zu den Wurzeln und gerade deshalb, „weil, es ist ein tolles Angebot, das mir Dennis Melching unterbreitet hat. Und der MTV Großenheidorn war so kulant, dass ich diese Chance nutzen sollte, beim Drittligisten in Springe spielen zu können“, gibt der 24-Jährige zu verstehen.

Sein Bruder Torben hatte ihn als Fünfjährigen zu den damaligen Spfr Springe Handballern mitgenommen, und seitdem ließ ihn das runde Leder nicht mehr los. Mit 19 Jahren zählte Borgmann in der Saison 2012/2013 unter dem damaligen Trainer Holger Schneider zum Drittliga-Kader. Gestartet war der Student, der vor dem Masterabschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Leibnitz-Universität in Hannover steht, als Rückraumspieler, „doch Holger Schneider stellte mich an den Kreis, und ich merkte sehr schnell, dass diese Position das Bessere war und mir mehr Spaß machte – dem Trainer sei nachträglich großer Dank.“

Seinen Wechsel nach Großenheidorn hat Borgmann nie bereut. Er wollte mehr Spielpraxis haben und sich leistungsmäßig verbessern. „Das alles trat ein und brachte mir den erhofften Leistungsschub. Die Oberliga passte super gut. Großenheidorn hat einen guten Kader und ein gutes Konzept mit einem guten Unterbau. Da entwickelt sich etwas. Dennoch reizte mich die 3. Liga“, betont Borgmann.

Jetzt ist für ihn in Springe seit einer Woche Kraft- und Konditionstraining – sowohl in der Halle als auch im Gelände bis zur Deisterhütte angesagt. Und dieses täglich außer sonntags. Den Ball nehmen die Spieler von Trainer Oleg Kuleshov erst in der kommenden Woche in die Hand. Sein persönliches Ziel umschreibt Borgmann wie folgt: „Ich möchte mich schnell in der Mannschaft integrieren, sportlich weiterentwickeln und mit Sebastian Preiß am Kreis aufspielen. Das Ziel der Mannschaft lässt er sich nicht entlocken. „Die 3. Liga wird sehr, sehr stark sein. Da kommen einige Brocken. Lassen wir uns überraschen, wie es zur Halbzeit ausschaut.“

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