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HF-Spielmacher Krok: „Eine große Herausforderung“

SPRINGE. Nach dem letzten Testspiel gegen Burgdorf II kühlte Patrik Krok erst einmal seinen geschwollenen linken Ellenbogen. Er war drauf gestürzt. „Nicht so schlimm“, sagte der neue Spielmacher der Handballfreunde Springe. Beim Pokal-Knüller am Sonnabend (18 Uhr) gegen die Füchse Berlin ist der Slovake dabei.

Patrik Krok ist angekommen in der Mannschaft der Handballfreunde. Er freut sich auf die Herausforderung heute gegen die Berliner Füchse. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Es wird sein Pflichtspieldebüt. „Das wird eine große Herausforderung“, sagt Krok.

Er ist die neue Hoffnung der HF auf der Mittelposition. Anders als sein Vorgänger Amer Zildzic, der damals aus der spanischen ersten Liga kam, spielte er bislang zwar „nur“ in der deutschen dritten und zuletzt drei Jahre in der slovakischen ersten Liga. Dafür hat er aber die gesamte Vorbereitung mitgemacht und spricht durch seine zwei Jahre bei Magdeburg II und in Aschersleben schon gut Deutsch. Das erleichtert das Ankommen.

„Ich bin zufrieden hier“, sagt Krok, der sich auf den Pokal-Knüller freut, obwohl auf die HF „ein ganz anderes Tempo und eine andere Spielweise zukommt, als in den Testspielen gegen die Drittligisten“, sagt er.

Wenn überhaupt, haben die Springer gegen das Berliner Star-Ensemble „nur eine Mini-Chance“, sagt HF-Trainer Oleg Kuleshov, „aber wir wollen sie nutzen“. Den wahren Leistungsstand werde das Spiel gegen einen so hochkarätigen Gegner nicht abbilden, sagt er. Kuleshov sei wichtig, dass die Mannschaft Leidenschaft zeige und sich den Zuschauern gut präsentiere: „Wir wollen zeigen, dass wir uns auch mit so starken Gegnern messen können, 20 Minuten vielleicht sogar 60.“

Bis auf Kapitän Fabian Hinz, der sich im Test gegen Braunschweig das Nasenbein brach, treten die HF mit dem kompletten Kader an – neben Krok auch Torwart Marius Aleksejev und Kreisläufer Jonas Borgmann geben ihre Pflichtspiel-Debüts für Springe.

Berlin reist mit fast allen Stars an – nur Paul Drux, Drago Vukovic und Bjarki Mar Elisson sind noch verletzt. Genügend Klasse bringen die Berliner aber immer noch auf die Platte, um als haushoher Favorit in die Partie zu gehen.

Die Springer haben sich aber schon einmal als Favoritenschreck erwiesen. Vor fast genau sieben Jahren, am 20. August 2010, kegelten sie Erstligist GWD Minden in der ersten Runde aus dem Pokal.

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