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HF-Sieg gegen Oranienburg: die Hintergründe

SPRINGE. Drittes Heimspiel der Saison – dritter Heimsieg in Folge. Die Handballfreunde setzen ihre beeindruckende Bilanz über die vergangene Saison in eigener Halle fort. Am Sonnabendabend feierte die Mannschaft von Trainer Oleg Kuleshov einen deutlichen 30:22 (15:10)-Erfolg über den Tabellenzweiten Oranienburger HC.

Bedrängt von zwei Gegenspielern kann sich hier Jonas Borgmann entscheidend durchsetzen und mit seinem Treffer die 8:5-Führung für die HF Springe erzielen. Maximilian Schüttemeyer (r.)verfolgt die Situation.

Mit dem Sieg machten die Gastgeber einen großen Spring in der Tabelle und verbesserten sich vom zehnten auf den siebten Tabellenplatz mit derzeit 4:2 Punkten.

Wie gewohnt, feierten die HF-Fans bereits 90 Sekunden vor der Schlusssirene ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen und dem Gesang „So ein Tag, so wunderschön wie heute.“ Zum Erstaunen hatten lediglich 326 Zuschauer den Weg in die Sporthalle an der Harmsmühlenstraße gefunden. Für ein Spitzenspiel der 3. Liga – beide Mannschaften trennten vor der Begegnung lediglich ein Minuspunkt – doch etwas wenig. Da hätte man sich durchaus das Prädikat „Ausverkauft“ gewünscht.

Die Handballfreunde waren auf die Minute topfit und bestens von beiden Trainern eingestellt. Bereits nach 30 Sekunden sorgte Spielmacher Patrik Krok für die 1:0-Führung und setzte den Torreigen für die Gastgeber in Gang. Nach dem 4:2 (5.) hatten sich die Gastgeber in der 14. Minute auf 7:4 abgesetzt und führten nach Treffern von Jonas Borghmann, Hendrik Pollex (2) und Nikos Paasias mut 11:7 in der 22. Minute. In dieser Phase hatten die Gäste nur wenig entgegen zu setzen, sodass die Handballfreunde durch weitere Treffer von Bormann, Nils Eichenberger sowie Pollex und Tim Otto bei einem Siebenmeter der Oranienburger, den der eingewechselte Daniel Hoffmann nicht parieren konnte, mit einer 15:10-Führung in die Pause gingen.

Maßgeblich an dieser überraschend deutlichen Führung zur Pause war Torwart Mustafa Wendland, der glänzend aufgelegt war und mit seinen Paraden eine großer Rückhalt für seine Mannschaft war.

Überhaupt – das Abwehrverhalten der Springer Mannschaft war bis zu diesem Zeitpunkt beeindruckend und sollte sich in der zweiten Halbzeit so uneingeschränkt fortsetzen.

Mit zwei weiteren Treffern durch Otto hatten sich die Gastgeber auf 17:10 (33.) absetzen können. Von der 38. bis bis 42. Minute legten die Springer eine Gala hin und bauten die Führung auf 22:11 aus, wo Oranienburg nicht ein Treffer gelang. Da war es zweitrangig, dass Jakob Bormann (48.) einen Siebenmeter verworfen hatte. In der 50. Minute erzielte Mannschaftsführer Fabian Hinz seinen ersten Treffer, nachdem er kurz zuvor eingewechselt war.

Auch beim zweiten Siebenmeter konnten die Gäste Daniel Hoffmann überwinden und trafen zum 26:17 (51.). In der Folge. Hinz, Eichenberger und Borgmann erhöhten für Springe auf 29:19 (56.), ehe Jakob Bormann mit seinem zweiten Siebenmeter erfolgreich war und das 30:19 (57.) erzielte. In den letzten drei Minuten setzten die Springer bereits zum Schaulaufen an und mussten noch drei Gästetore zum 30:22-Endstand in Kauf nehmen.

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