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HF Springe holen sich Selbstvertrauen

SPRINGE. Sie können noch gewinnen, sie können noch mannschaftsdienlich auftreten, sie können ihre Fans noch begeistern – diese Tugenden zeigten die Handballfreunde Springe im Heimspiel gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin in beeindruckender Weise und feierten einen verdienten 34:31 (14:13)-Sieg.

Drei Treffer erzielt Sebastian Preiß beim 34:31-Erfolg der HF Springe gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin. FOTO: LUKSCH

Autor:

Dieter Gömann

Damit hat das Team von Trainer Oleg Kuleshov den dritten Tabellenplatz in der 3. Liga Nord zurückerobert und es hat sich Selbstvertrauen geholt.

Neben dieser erfolgreichen Revanche haben die Handballfreunde noch ein zweites Ziel erreicht: Sollten beide Teams am Ende der Saison punktgleich dastehen, geht der direkte Vergleich an die Springer. So gesehen, gewinnt der Erfolg von Sonnabendabend zusätzlich an Wert.

Die Woche nach der Niederlage in Fredenbeck dürften die Handballfreunde sowohl trainingsmäßig als auch in Einzelgesprächen intensiv genutzt haben. Es präsentierte sich von Anbeginn eine Mannschaft, die gewillt war, an gute und erfolgreiche Zeiten wieder anzuschließen. Entschlossenheit, Kampfgeist, der Wille zum Erfolg und die Präsenz von allen auf der Platte, waren die Attribute, die die 60 Minuten vor 326 Zuschauern bestimmten.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Binnen drei Minuten sorgten Patrik Krok, Tim Otto und Sebastian Preiß für die schnelle 3:0-Führung. Obendrein bot die 5:1-Formation der Springer in der Abwehr den wurfstarken Schweriner Rückraumspielern nur wenig Räume. Die Gäste zeigten sich wenig beeindruckt und kamen in der 13. Minute per Siebenmeter durch ihren besten Torschützen Mark Mathias Pedersen (13/9) zum 6:6-Ausgleich. Der Drei-Tore-Vorsprung der Handballfreunde war durch Fabian Hinz, Pawel Pietak und Maximilian Schüttemeyer beim 11: 8 (21.) wieder hergestellt. Schwerin blieb am Drücker, und bei der 14:13-Führung zur Pause war die Begegnung zu beiden Seiten hin noch offen.

Die Gäste erwischten den besseren Start in die zweite Hälfte und gingen erstmals mit 16:15 in Führung. Nach dem 20:17 (39) baute Springe die Führung auf sechs Tore zum 26:20-Zwischenstand (48.). aus, von der die Gastgeber in der Folge lebten. Als Jonas Borgmann und Fabian Hinz zum 31:25 für die HF getroffen hatten (55.) war die Entscheidung gefallen und der 34:31-Endstand danach perfekt. Aus einer starken Mannschaft ragte Torhüter Mustafa Wendland obendrein heraus.

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