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HF Springe: 28:23-Arbeitssieg gegen Fredenbeck

SPRINGE. Trotz Anlaufschwierigkeiten haben die HF Springe auch das zweite Heimspiel in der 3. Liga Nord für sich entschieden. Das Team von Trainer Oleg Kuleshow behielt gegen den VfL Fredenbeck mit 28:23 (13:13) die Oberhand.

Maximilian Schüttemeyer ist hier auf dem Weg zu einem seiner insgesamt sechs Treffer. Die Fredenbecker Jürgen Steinscherer (l.) und Maciek Tluczynski (r.) können nur noch zuschauen. FOTO: SCHARF

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Dennis Scharf

„Das war ein Arbeitssieg. Wir haben nicht gut gespielt, aber am Ende zählen nur die Punkte“, sagte Hendrik Pollex, der vier Treffer zum Erfolg beisteuerte.

Nach ausgeglichenem Beginn fanden die Springer vor 381 Zuschauern mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie. Bis zum 7:7 wechselte die Führung, ehe die Hausherren durch Maximilian Schüttemeyer sowie einen von Nils Eichenberger erfolgreich abgeschlossenen Tempogegenstoß erstmals mit zwei Toren vorne lagen (9:7). Das Duo baute den Vorsprung gar auf 12:9 aus. Doch den wacker kämpfenden Gästen aus dem Raum Stade gehörten die finalen fünf Minuten des ersten Durchgangs. Torjäger Lars Kratzenberg und Maciek Tluczynski fanden immer wieder Lücken in der Springer Abwehr, Jonas Rohde erzielte neun Sekunden vor der Pause den 13:13-Ausgleich. „Ich habe der Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass es so nicht geht. Die Zuschauer haben uns toll unterstützt und nach vorne getrieben. Obwohl wir viele Chancen nicht genutzt haben, war die Angriffsleistung in der zweiten Halbzeit besser“, lobte Kuleshow.

Die Kabinenansprache des Trainers schien ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Direkt nach dem Seitenwechsel erzielten die Handballfreunde fünf Treffer in Folge und zogen vorentscheidend auf 18:13 davon. Das Tempo und die Wurfgewalt Tim Ottos waren vom VfL zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle zu bringen. Pawel Pietak traf doppelt, musste aber kurz darauf humpelnd das Feld verlassen. „Wir können noch nicht sagen, wie schlimm die Verletzung ist. Wir müssen abwarten“, sagte Kuleshow. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall des Linkshänders kam Neuzugang Nikolaos Passias zu seinem Debüt im Trikot der Handballfreunde. Dass die Spielzüge mit den Kollegen noch nicht stimmig sein können, zeigte sich Mitte des zweiten Abschnitts. Als die Springer fast sieben Minuten ohne eigenen Treffer blieben, hatte Mustafa Wendland seinen großen Auftritt. Innerhalb von nur fünf Minuten parierte der Springer Schlussmann drei Strafwürfe und brachte die Fredenbecker, die zu selten aus dem Rückraum abzogen, mit starken Reflexen schier zur Verzweiflung. Näher als bis auf zwei Tore kamen die Gäste nicht mehr heran (24:22). 90 Sekunden vor Spielende machte Pollex mit dem 27:23 endgültig den Sack zu. Fünf Sekunden vor dem Ende setzte Kreisläufer Jonas Borgmann den Schlusspunkt.

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