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HF bewahren in Barmbek kühlen Kopf

SPRINGE. Die Handballfreunde Springe bleiben in der 3. Liga Nord ärgster Verfolger von Spitzenreiter HSV Hamburg. Nach dem 31:26 (13:12)-Erfolg bei Aufsteiger HG Hamburg-Barmbek sind die Springer zwar weiterhin Dritter, doch nur der HSV hat weniger Minuspunkte.

Pawel Niewrzawa
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Dank einer starken Abwehr mit dem gut aufgelegten Mustafa Wendland im Tor setzten die Gäste sich nach zwanzig Minuten auf 9:5 ab. So ging es zunächst allerdings nicht weiter. Beim Seitenwechsel führte die Mannschaft von Trainer Oleg Kuleshov nur noch mit einem Tor.

Nach der Pause zogen die HF allerdings wieder davon. Angeführt vom starken Neuzugang Pawel Niewrzawa, der mit insgesamt neun Treffern der beste Werfer der Partie war, bauten die Gäste ihren Vorsprung auf sechs Tore aus (20:14/42., 22:16/45., 24:18/ 48., 20:26/50.). Doch dann kassierte Tim Otto eine Zwei-Minuten-Strafe – und Springe geriet kurzzeitig aus dem Konzept. Barmbek nutzte die Überzahl und kam auf 24:26 heran (54.). „Wir haben uns in der Unterzahl unnötige technische Fehler geleistet“, sagte HF-Co-Trainer Slava Gorpishin.

Die Springer fingen sich aber rechtzeitig wieder – dank Fabian Hinz, der nach vier Spielen, in denen er gefehlt hatte, ein starkes Comeback gab. Der Kapitän machte das 27:24 (55.), „das war unheimlich wichtig und hat uns die nötige Sicherheit zurückgegeben“, so Gorpishin. Otto erhöhte auf 28:24 und spätestens nach dem 29:25 in Unterzahl durch Max Schüttemeyer war die Partie zugunsten der Springer entschieden. „Wichtig war, dass wir beim zwischenzeitlichen 24:26 nicht den Kopf verloren und weiter unser Spiel durchgezogen haben“, sagte Hinz.

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