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30,2 Jahre

Frauen bekommen immer später ihr erstes Kind

Früher bekamen Frauen mit Anfang zwanzig oder sogar noch früher ihr erstes Kind. Das war einmal. Seit einigen Jahrzehnten kommt das erste Kind immer später.

Autor:

dpa
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Frauen in Deutschland werden immer später zum ersten Mal Mutter. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt, lag das Durchschnittsalter im Jahr 2020 bei 30,2 Jahren. Damit setzt sich den Angaben zufolge der Trend der vergangenen zehn Jahre fort.

In rund 10.500 Fällen war die Frau bei der ersten Entbindung älter als 40 Jahre. Das entspricht 2,9 Prozent der rund 360.000 Erstgeburten. Hingegen hatten lediglich 0,8 Prozent der erstgeborenen Babys eine Mutter, die jünger als 18 Jahre alt war. Zehn Jahre zuvor lag das Durchschnittsalter insgesamt noch bei 29,0 Jahren.

Auch in den anderen Staaten der Europäischen Union bekommen Frauen immer später ihr erstes Kind. Am ältesten waren laut Eurostat die Frauen in Italien (31,4 Jahre), gefolgt von Spanien (31,2) und Luxemburg (31,0). Die jüngsten Mütter kamen aus Bulgarien (26,4), Rumänien (27,1) und der Slowakei (27,2).

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