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Tourabschluss: 10 000 Konzertbesucher feiern Peter Maffay in der ZAG Arena

Mehr als 50 Jahre Musikkarriere – und Peter Maffay hat es noch drauf: 150 Minuten lang stand er jetzt in Hannover auf der Bühne. Die NDZ war dabei.

Autor:

Lars Andersen
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Mit 21 Nummer-Eins-Alben und über 50 Millionen verkauften Tonträgern ist Peter Maffay der erfolgreichste Künstler in den deutschen Charts. 1979 vollzieht er mit dem Nummer-1-Album „Steppenwolf“ einen stilistischen Wandel vom Schlagersänger zum Deutsch-Rocker. „50 Jahre Peter Maffay LIVE – So Weit Tour 2022“ heißt seine aktuelle Konzertreise, mit der er seine unvergleichliche Karriere musikalisch Revue passieren lässt. Mal rockig, mal nachdenklich, mal laut, mal leise – seit fünf Jahrzehnten bedient der 73-Jährige alle musikalische Facetten – dass sein Songmaterial zudem generationsübergreifend ist, macht den gebürtigen Rumänen einzigartig.

Maffay teilt seine 150-minütige Show in vier Blöcke auf. „Jetzt!“ heißt der Opener – ein Song des gleichnamigen Albums aus dem Jahr 2019. Nicht den alten Zeiten nachtrauern, sondern die gegenwärtigen Momente genießen und nach vorn blicken, heißt eines seiner Lebensmottos. Mit dem Lied „Größer als wir“ dankt er seinem Freund Johannes Oerding für sein geniales Songwriting. „Wenn Johannes heute dabei gewesen wäre, hätte er sich gefreut, dass diese Komposition so viel Anklang gefunden hat“, erklärt Maffay.

Das zweite Kapitel seiner musikalischen Zeitreise beginnt mit „Jedes Ende wird ein Anfang sein“ , gefolgt von dem emotionalen Song „Wenn wir uns wieder sehen“, den der Sänger seinem verstorbenen Vater widmet. Dazu werden auf einer Videoleinwand viele persönliche Fotos eingespielt, die ihn und seinen Vater zeigen.

Peter Maffay und der niederländische Gitarrist JB Meijers beim Opener „Jetzt“. Foto: Lars Andersen

Der dritte Block lässt den kleinen grünen Drachen „Tabaluga“ mit neuen Songs wieder auferstehen. Die Märchengestalt hüpft dann auch voller Freude über die Bühne, weigert sich aber, nach seinem bejubelten Auftritt die Bühne wieder zu verlassen. „Du musst jetzt ins Bett, mein Freund“, witzelt Maffay. Bei „Elektrizität“ übernimmt überwiegend Multiinstrumentalistin Charly Klauser die Performance – wenig später singt Linda Teodosiu über das „Königreich der Liebe“. Beide Sängerinnen bilden zusammen mit Leon Taylor und Maffays Sohn Yaris den ausgezeichneten Background-Chor.

Endlich folgen die vom Publikum lang herbeigesehnten Greatest Hits, die mit „Weil es dich gibt“ beginnen. „Eiszeit“, sein erfolgreichster Hit „Du“ sowie „Samstag Abend in unserer Straße“ reflektieren den Karrierebeginn des erfolgreichsten deutschen Künstlers. Der „Bambi“-Gewinner geht über die legendären „Sieben Brücken“, lässt sich dabei von den textsicheren Fans begleiten.

Der Triumphzug des Rock-Gladiators endet auf der gitarrenförmigen Bühne vorerst mit „Sonne in der Nacht“, bis es mit „Es war Sommer“ in die Verlängerung geht. Kurz danach sind „die Töne verklungen“. 20 Konzerte hat Peter Maffay in den vergangenen 26 Tagen gespielt – das letzte fand in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt. Wir sehen uns wieder – versprochen, Peter.

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