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Unfall bei Gestorf: 30-Jähriger schwer verletzt

GESTORF/MITTELRODE. Schwerer Unfall am Freitagnachmittag auf der Kreisstraße zwischen Völksen und Gestorf: Der 30-jährige Fahrer eines Iveco-Transporters prallte mit seinem Fahrzeug frontal gegen einen Lkw. Der Mann erlitt schwere Verletzungen.

Stark zerstört: Mit diesem Transporter prallte ein 30-Jähriger zwischen Gestorf und Mittelrode frontal in einen Lkw. FOTO: HERRMANN

Er hatte laut Polizei aus Richtung Völksen kommend etwa 200 Meter nach den Windrädern hinter der Bergkuppe das Ende eines kleinen Staus übersehen. Dieser hatte sich an der neuen Ampel am Ortseingang Gestorf gebildet. Als der 30-Jährige das Stauende gegen 14.40 Uhr bemerkte, lenkte er seinen Wagen instinktiv auf die Gegenfahrbahn. Dort kam ihm jedoch aus Richtung Gestorf ein 45-jähriger Lkw-Fahrer mit einem Sattelzug entgegen. Der Transporter prallte frontal in die Volvo-Zugmaschine, die sich entgegen der Fahrtrichtung drehte und vor einem Baum zum Stehen kam.

Der Lkw-Fahrer aus Hameln wurde leicht verletzt zur ambulanten Versorgung in einem Rettungswagen in eine Klinik nach Hameln gebracht.

Der 30-jährige Unfallverursacher war zunächst im völlig zerstörten Fahrerhaus des Transporters eingesperrt. 15 Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Gestorf rückten mit zwei Fahrzeugen an und befreiten den Fahrer ohne technisches Gerät aus dem Wrack. Die Einsatzkräfte streuten ausgelaufene Betriebsstoffe aus dem Transporter mit Bindemittel ab.

Der 30-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Nach der Versorgung durch einen Notarzt aus Bad Münder kam der Transporterfahrer in einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in eine Klinik nach Hildesheim. Der total zerstörte Transporter wurde von einem Bergungsunternehmen aus Eldagsen abgeschleppt. Der Sattelzug mit Zugmaschine und Auflieger wurde schließlich mit zwei speziellen Lkw-Abschleppwagen geborgen und abtransportiert.

Die Kreisstraße 216 war zwischen Mittelrode und Gestorf bis 20.20 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde über einen Feldweg umgeleitet. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 70 000 Euro.

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