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Schrotmühlen-Klappe kracht in Linienbus-Fenster

BAKEDE/BEBER. Da haben die Passagiere des Linienbusses noch einmal Glück gehabt, dass ihnen nichts passiert ist: Am Mittwoch kollidierte die Werkzeugklappe einer Schrotmühle mit einem Omnibus.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Glück im Unglück hatten die Passagiere eines Linienbusses, der am gestrigen Mittwoch zwischen Bakede und Beber unterwegs war. Auf halber Strecke öffnete sich bei einem entgegenkommenden Lastwagen mit einer Schrotmühle eine Werkzeugklappe und durchbohrte die Frontscheibe des Busses. Verletzt wurde dabei niemand.

Kreisstraße 72, Mittwoch, 16 Uhr: Ein Lastwagen mit einer Schrotmühle rumpelt aus Beber kommend Richtung Bakede. Der 50-jährige Fahrer bemerkt zunächst nicht, dass sich an der Mühle eine Werkzeugklappe geöffnet hat und ein ein mal zwei Meter großes Bauteil auf die Fahrbahn ragt. Dann kommt dem Lastwagen ein Bus entgegen. Dessen 52-jährige Fahrerin sieht sofort, dass etwas nicht stimmt. Ausweichen kann sie dem Unheil aber nicht: Das Bauteil landet in der Frontscheibe des Busses.

Weder die Busfahrerin, noch die 20 Passagiere in dem Linienbus werden durch den Aufprall oder das Eindringen des Fremdkörpers verletzt. Die Klappe reißt ab und bleibt in der Frontscheibe des Busses stecken.

Wie es dazu kommen konnte, dass sich die Klappe öffnete, ist derzeit unklar. Die Polizei ermittelt.

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