×

Rund um Springe und Bad Münder: Aggressiver und betrunkener BMW-Fahrer erst durch Unfall gestoppt

Die Polizei hat am Donnerstag rund um Springe und Bad Münder nach einem aggressiven BMW-Fahrer gesucht - und das Fahrzeug schließlich erst entdeckt, nachdem es bei Gestorf einen Unfall baute. Der Fahrer war mit 3,9 Promille unterwegs.

Anzeige

Gegen 15 Uhr war der Mann am Donnerstag der schwarze BMW mit Hildesheimer Kennzeichen (HI) unterwegs. In Hachmühlen auf der Bundesstraße 217 sei er erstmals durch „ein deutlich aggressives Fahrverhalten“ aufgefallen, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Der Autofahrer (38 Jahre alt) bog auf die B 442 in Richtung Bad Münder und Autobahn ab, beschleunigte so stark, dass das Heck des BMW ausgebrochen sei, so Zeugen. Außerdem habe er andere Wagen riskant überholt, zwischendurch grundlos scharf gebremst, sei Schlagenlinien gefahren – und habe so andere gefährdet.

Bei Rot über die Ampel

An der Friedhofskreuzung in Bad Münder, an der die Straße nach Springe abzweigt, soll er bei Rot über die Ampel gefahren sein. Die von anderen Autofahrern per Notruf alarmierte Polizei heftete sich vermeintlich an die Fersen des BMW-Fahrers, suchte zwischen Bad Münder, Lauenau und Rodenberg nach ihm. Außerdem machte sich eine Streife auf zu seiner Wohnanschrift in Sarstedt, die die Beamten inzwischen ermittelt hatten.

Doch der Mann war ganz woanders unterwegs: Er baute mit seinem BMW gegen 15.45 Uhr auf der Landesstraße 422 einen Unfall. Als er zwischen Eldagen und Gestorf versuchte, den Traktor eine 32-Jährigen zu überholen, verlor er die Kontrolle über den BMW, streifte den Traktor und kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab.

3,9 Promille gepustet

Der 38-Jährige lief zuerst in Richtung eines nahen Waldes, konnte aber durch zwei Unbeteiligte festgehalten und zur Straße zurückgebracht worden. Die inzwischen eingetroffene Polizei ließ den Mann pusten - Ergebnis: 3,9 Promille. Er musste mit leichten, beim Unfall erlittenen Verletzungen ins Krankenhaus. Dort wurde auch eine Blutprobe entnommen. Der Schaden beträgt etwa 30 000 Euro

Die Polizei hofft jetzt auf Zeugen und Aussagen weiterer gefährdeter Personen: 05042/93310.

Das könnte Sie auch interessieren...



Kontakt
Redaktion
Telefon: 05041 - 78932
E-Mail: redaktion@ndz.de
Anzeigen
Telefon: 05041 - 78910
Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
Abo-Service
Telefon: 05041 - 78921
E-Mail: vertrieb@ndz.de
Abo-Angebote: Aboshop

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt