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Neue Variante des Trickbetruges in Bad Münder

BAD MÜNDER. Eine neue Variante eines Trickbetruges macht die Runde. Vor allem ältere Menschen erhalten einen Anruf. Der Anrufer gibt sich als Polizeibeamter aus und äußert, dass angeblich ein Haftbefehl aus der Türkei gegen den Angerufenen vorliegen würde.

Foto: Archiv

Gegen Zahlung einer Geldsumme könne die Vollstreckung des Haftbefehls aufgehoben werden. Die Betrüger hoffen nun, dass der Angerufene Angst bekommt, unter Druck gerät und die geforderte Summe bezahlt. Einen solchen Anruf erhielt diese Woche eine 76-jährige Frau aus Bad Münder. Die Seniorin war aufmerksam und zweifelte an der Echtheit des Anrufes. Sie beendete das Gespräch und meldete das Gespräch bei der Polizeidienststelle in Bad Münder. Das Vorhaben des Trickbetrügers platzte. „Wir nehmen an, dass auch andere Bürger in der Region einen solchen Anruf erhalten könnten“, sagt ein Sprecher der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden. Die Polizei rät daher, keine Unbekannten in die Wohnung zu lassen und von angeblichen Amtspersonen einen Ausweis zu fordern. Besteht ein Zweifel, sollten sich Betroffene bei der Polizei melden. Am Telefon sollten zudem keine Details zu ihren finanziellen Verhältnissen gemacht werden. „Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen Sie einfach auf.“ Geld sollte zudem niemals an Unbekannte übergeben werden.

Weitere Hinweise gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei.

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