weather-image

Moorbrand: Einsatzkräfte aus Springe und Bad Münder in Meppen

Nach dem THW Springe sind am Freitagabend auch Feuerwehrleute und DRK-Helfer aus Springe und Bad Münder zum Einsatz nach Meppen aufgebrochen. Sie helfen bei der Bekämpfung des Moorbrandes.

Ein Fahrzeug der Feuerwehr Bennigsen vor der Abfahrt zum Einsatz nach Meppen.

Autor:

BERNHARD HERRMANN UND CHRISTIAN ZETT

Die heimischen Feuerwehrkräfte sind als Teil der Bereitschaften Ost (Hameln-Pyrmont) und III (Region Hannover) im Einsatz. Unter anderem sind ehrenamtliche Kameraden aus Springe, Altenhagen I, Bennigsen, Bad Münder, Hamelspringe und Bakede mit mehreren Fahrzeugen dabei. Allein aus dem Abschnitt III der Region sind 140 Feuerwehrleute im Emsland, aus Hameln-Pyrmont

Die Kolonne aus 35 Fahrzeugen der Feuerwehrbereitschaft III der Region Hannover fuhr am Freitag um 22.50 Uhr von der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Ronnenberg in Richtung der Autobahn 2 mit Blaulicht ab. Die Feuerwehrleute und Fahrzeuge kommen aus den Städten Hemmingen, Laatzen, Pattensen und Springe. Für die Fahrt im Verband ins Emsland, mit einem eventuellen technischen Halt für die Aufnahme von Betriebsstoffen, wurde mit einer Fahrzeit von etwa drei bis vier Stunden kalkuliert.

Laut Zuhal Karakas, Leiterin des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit der Region Hannover, erreichte die Anforderung für eine Kreisfeuerwehrbereitschaft die Region Hannover am Freitag um 18.37 Uhr vom Kompetenzzentrum Großschadenslagen in Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport. Die Anforderung dort kam aus dem Katastrophenschutzstab beim Landkreis Emsland.

Dort wurde wegen des außer Kontrolle geratenen Moorbrandes auf dem Areal der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) der Bundeswehr am Freitag der Katastrophenfall von Landrat Reinhard Winter festgestellt.

Der Auftrag für die Feuerwehrleute aus der Region Hannover lautet nach Angaben von Zuhal Karakas: Unterstützung der vor Ort befindlichen Einsatzkräfte bei der Wasserförderung und Brandbekämpfung. Der Einsatz im Emsland ist für 48 Stunden geplant. Einsatzleiter der Feuerwehrbereitschaft III der Region Hannover ist Eric Pahlke, der Brandschutzabschnittsleiter III der Region Hannover.

An Nachmittag hatte der Landkreis Emsland wegen des Moorbrands den Katastrophenfall ausgerufen. Es sei möglich, dass das Feuer wegen des aufkommenden Windes noch einmal angefacht werde. Evakuierungen von Dörfern wurden nicht ausgeschlossen. Die Auswirkungen des Windes auf das Feuer bleiben für die rund 1000 Einsatzkräfte vor Ort allerdings schwer zu berechnen. Deshalb will die Feuerwehr im Emsland mit 500 weiteren Feuerwehrmännern verhindern, dass der Brand sich über das Bundeswehrgelände hinaus ausbreitet. Die Kräfte würden in der Nähe postiert, um sofort reagieren zu können, sollte der Brand auf zivile Flächen übergreifen, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums.

Der großflächige Moorbrand war vor mehr als zwei Wochen infolge von Raketentests auf einem Übungsgelände der Bundeswehr ausgebrochen.



Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt