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Knochenfund im Deister: Rätsel um Leiche geklärt

Das Rätsel der Anfang April am Deister aufgetauchten menschlichen Knochen ist geklärt. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es laut Polizei-Experten nicht.

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Die Anfang April 2017 in der Nähe des Forsthauses Kölnischfeld gefundenen menschlichen Skelettteile gehören zu einem 50-jährigen Vermissten aus Hannover. So lautet das Ergebnis einer zwischenzeitlich erfolgten rechtsmedizinischen Untersuchung. Der Kripo liegen weiterhin keine Hinweise für ein Fremdverschulden vor.

Rückblick: Am 2. April hatte ein Spaziergänger mit seinem Hund die Knochenteile abseits eines Waldweges entdeckt und die Polizei verständigt. Bereits eine Woche zuvor war von einem Forstmitarbeiter in der Nähe ein Schädelknochen gefunden worden (wir haben berichtet).

Eine nun durchgeführte Untersuchung in der Rechtsmedizin sowie ein Abgleich mit aktuellen Vermisstenfällen bestätigten, dass es sich bei den aufgefundenen Knochen um die sterblichen Überreste eines 50 Jahre alten Hannoveraners handelt. Dieser war seit Anfang September 2016 vermisst worden und die Ermittler gehen davon aus, dass er sich in dem Wald das Leben nahm.
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