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Frau mit Hund auf Landebahn: Ermittlungen abgeschlossen

EIMBECKHAUSEN. Im Herbst musste, wie berichtet, auf dem Flugplatz bei Eimbeckhausen ein Kleinflugzeug im Landeanflug erneut durchstarten, um eine Kollision mit einer Frau mit ihrem Hund zu verhindern. Die Ermittlungen sind jetzt abgeschlossen.

FlugfeldEimbeckhausen

Der Vorfall selbst ereignete sich bereits am Donnerstag, 27. September, gegen 16.30 Uhr, und wurde vom betroffenen Piloten nachträglich auf einer Polizeidienststelle in der Region Hannover angezeigt. Für die erforderlichen Ermittlungen wurde die Strafanzeige zuständigkeitshalber an die Polizei Bad Münder übergeben. Der zuständige Ermittler im Kriminalermittlungsdienst der Polizei Bad Münder entschied sich aufgrund der markanten Personenbeschreibung im Zuge der Ermittlungen für eine Pressemitteilung mit Zeugenaufruf; sowohl in den Zeitungen als auch in den sozialen Netzwerken der Polizei Weserbergland. Die Zeugenaufrufe waren erfolgreich: Aus der Bevölkerung gingen diverse Hinweise ein, die vom zuständigen Sachbearbeiter nach und nach abgearbeitet und überprüft wurden.

Noch während die Überprüfungen liefen, meldete sich eine 56-jährige Frau. Sie habe nach Rückkehr aus dem Urlaub vom Zeugenaufruf und den Ermittlungen erfahren und sich sofort danach als gesuchte Person bei der Polizei Bad Münder persönlich vorgestellt. Im Rahmen der durchgeführten Vernehmungen kam sowohl durch die Verursacherin selbst als auch durch den betroffenen Piloten und seinen 63-jährigen Mitflieger klar zum Ausdruck, dass die Situation für alle Beteiligten äußerst dramatisch und außerordentlich gefährlich war. Nur durch die schnelle Reaktion des erfahrenen Piloten und durch die gutmütigen Eigenschaften des Flugzeuges ist es wohl zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert ist.

Der dringende Appell der Polizei: Die Hinweisschilder zu beachten, das Flugfeld nicht zu betreten und während der Spaziergänge im Nahbereich des Flugplatzes mitgeführte Hunde an die Leine zu nehmen. Auf der abgesteckten Graspiste landen entgegen der allgemeinen Auffassung tatsächlich Flugzeuge. Die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr sind bei der Polizei abgeschlossen. Die Akte wird nun der Staatsanwaltschaft Hannover vorgelegt, die über den Ausgang des Verfahrens entscheiden wird.

Foto: Polizei



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