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Feuerwehr-Einsatz in Eimbeckhausen

EIMBECKHAUSEN. Einigermaßen fassungslos standen die beiden stellvertretenden Stadtbrandmeister Sebastian Gollin und Sascha Nagel am Mittwoch gegen 12.30 Uhr an einer Mauer gegenüber dem Eimbeckhäuser Gemeindehaus. Dort hatte es gebrannt, und das Feuer war bei der Beseitigung von Unkraut entstanden.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Eimbeckhausen löschen brennendes Efeu. Foto: Rathmann
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Löschversuche eines Gärtners mit einer Mineralwasserflasche blieben nach Feuerwehrangaben erfolglos, weshalb die Feuerwehr Eimbeckhausen gerufen wurde. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen und befeuchteten das umliegende Mauerwerk, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern.

Noch am Vortrag hatten Stadtbrandmeister Carsten Koch und seine beiden Stellvertreter in Nettelrede erleichtert festgestellt, dass das Feuer an einer Hecke eben nicht auf Unkrautbeseitigung mit offenem Feuer zurückgeführt werden konnte. „Bislang haben wir wirklich Glück gehabt“, sagt Gollin mit Blick auf die extreme Trockenheit der Böden. Regen ist nicht in Sicht, und so wächst Tag für Tag die Gefahr. Ein einfacher Funke reicht, und schon kann sich ein Flächenbrand entwickeln. In der vergangenen Woche sei man dem an der Rahlmühler Straße nur knapp entgangen – weil die Funken, die wahrscheinlich durch einen Überschlag an einer Stromleitung entstanden waren, auf eine trockene Grasfläche an einem Weizenfeld gefallen waren. Der Weizen war noch nicht reif und entsprechend nicht feueranfällig – ganz anders aber die reife Gerste, die auf dem angrenzenden Feld wenige Meter weiter wuchs.

Fest im Blick haben die Feuerwehren auch die Situation in den heimischen Waldgebieten. Warnstufe vier und damit die zweithöchste gilt seit Mittwoch für das Kontrollgebiet der Überwachungsstation Barsinghausen-Hohenbostel direkt am Deisterrand.

Die beiden stellvertretenden Stadtbrandmeister warnen davor, bei extremer Trockenheit heiße oder brennende Gegenstände achtlos wegzuwerfen – bereits durch glühende Zigarettenstummel können größere Flächen- oder Waldbrände ausgelöst werden.



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