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Feuer in Kleingarten: Polizisten mehrfach beleidigt

SPRINGE. Springer Polizisten fuhren am Sonnabend zu einem Brand in einem Kleingarten in der Kolonie Osttangente. Dort trafen sie allerdings nicht nur auf zwei Meter hohe Flammen, sondern auch auf ein explosives Publikum.

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Das Feuer an der Osttangente wurde am Sonnabend gegen 19.15 Uhr gemeldet. Zeugen glaubten, es würde in einer Laube brennen. Beim Eintreffen der Springer Feuerwehr und der Polizei wurden zunächst circa Meter hoch lodernde Flammen aus einem Garten wahrgenommen, schildert die Polizei rückblickend. „Auf dem Gelände wurden ohne Genehmigung unter anderem Holz und diverse Abfälle verbrannt. In der Gartenlaube wurde eine Feier abgehalten.“

Die sechs Verursacher seien unkooperativ und aggressiv aufgetreten. „Während der weiteren Maßnahmen kam es zu diversen Pöbeleien und Provokationen gegenüber den Beamten“, heißt es im Polizeibericht. „Die Feier wurde aufgelöst. Den Personen wurde eine Platzverweisung für das Umfeld ausgesprochen. Letztendlich wurden mehrere Gäste/Angehörige mit unmittelbarem Zwang des Geländes verwiesen und aus dem Garten gedrängt.“

Bei dem Rädelsführer handelte es sich um 47-jährigen Türken. Er versuchte mehrfach, „die polizeilichen Maßnahmen zu verhindern und wurde letztendlich dem Polizeigewahrsam in Hannover zugeführt“. Auch dabei mussten sich die Beamten „diverse Beleidigungen“ anhören. Im Anschluss verließen die restlichen Personen das Umfeld.

Neben dem Strafverfahren wegen Beleidigung sind weitere Verfahren wegen des Abbrennens der Gegenstände eingeleitet worden.



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