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Falscher Notruf und schwere Körperverletzung

SPRINGE. Da war aber eine Menge los am Wochenende: Alkoholfahrt, ein falscher Notruf und eine Prügelei beschäftigten die Polizei und Feuerwehr am Wochenende.

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Zurerst war da die Sache mit dem Betrunkenen Autofahrer in Bennigsen, der die Polizei am Sonnabend auf den Plan rief. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle stellten die Beamten bei einem Kraftfahrzeugführer eine Atemalkoholkonzentration von 0,74 Promille festt. Der Betroffene muss mit einem Bußgeld von 500 Euro, sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Die nicht alkoholisierte Beifahrerin konnte nach Abschluss aller Maßnahmen die Fahrt mit dem Betroffenen fortsetzen.

Kein Kavalierselikt ist der Missbrauch von Notrufen, der Polizei und Feuerwehr ebenfalls am Sonnabend beschäftigte. Am frühen Sonnabendabend wurden sowohl Feuerwehr als auch Polizei nach einem Notruf per Telefon zu einem vermeintlichen Kellerbrand in die Jägerallee gerufen.

Der stellte sich jedoch als Falschmeldung heraus. Anschließende Ermittlungen aufgrund des Missbrauchs von Notrufen führten die Polizei zu einem Anschlussinhaber, der in der Nähe angetroffen wurde. Neben dem Strafermittlungsverfahren muss der Beschuldigte mit erheblichen Kosten für den ungerechtfertigten Einsatz der Feuerwehr und Polizei rechnen.

Und dann war es am frühen Sonntagmorgen gegen 0.30 Uhr auch noch zu einer Körperverletzung in Springe gekommen. Zwei stark alkoholisierte Männer gerieten auf offener Straße aus derzeit unbekannten Gründen zunächst in ein Wortgefecht, anschließen kam es zu einer Prügelei: Einer der beiden schlug und trat auf den bereits am Boden liegende Kontrahenten ein, so dass dieser nicht unerhebliche Verletzungen davontrug.

Während sich der Verletzte in ambulante Behandlung begeben musste, wurde der Andere bis zu seiner Ausnüchterung am Sonntagvormittag in Gewahrsam genommen.

Gegen beide Männer wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen schwerer Körperverletzung eingeleitet.

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