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Autofahrer deutet Gelblicht falsch / Ähnlicher Unfall bereits vor vier Wochen

Erneut Kollision auf Kreuzung – Mann in Klinik

BÜCKEBURG. Erneut hat es auf der Kreuzung Obertorstraße/Oberwallweg/Unterwallweg gekracht – ein 58 Jahre alter Mann aus Bückeburg ist dabei am Dienstagabend um 20 Uhr verletzt worden. Ein Notarztteam, das aus Notfallsanitätern der DRK-Wachen Bückeburg und Rinteln und einem Notarzt bestand, kümmerte sich längere Zeit am Unfallort um den Mann. Die Retter brachten den Verletzten anschließend nach Vehlen zur Notaufnahme des Klinikums Schaumburg. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei soll der 58-Jährige die auf Dauerlicht (gelbes Blinklicht) eingestellte Ampel falsch gedeutet haben – dieser Irrtum soll den Unfall ausgelöst haben.

Leonhard Behmann

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Leonhard Behmann Redakteur zur Autorenseite
„Der Mann ist mit einem Renault aus dem Oberwallweg gekommen und in die Kreuzung eingefahren, obwohl er keine Vorfahrt hatte“, berichtet Matthias Auer. Dabei habe er offenbar den VW Polo, mit der eine 26 Jahre alte Rintelnerin auf der Obertorstraße in Richtung Lange Straße unterwegs war, übersehen. Der Volkswagen prallte gegen die rechte Seite des Renault. Die Polo-Fahrerin habe Vorfahrt gehabt, sagte ein Ermittler. Durch den Aufprall schleuderte der Renault gegen einen Mercedes, der von einer 30 Jahre alten Bückeburgerin gesteuert wurde.

Bereits vor vier Wochen hat sich an derselben Stelle zur selben Uhrzeit ein ähnlicher Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Ein 23 Jahre alter Mindener hatte seinerzeit ebenfalls das Gelblicht der Ampel falsch gedeutet. Folge: In der Kreuzung prallte der Peugeot mit dem Ford einer 34 Jahre alten Bückeburgerin zusammen – sie hatte nach Ansicht der Ermittler Vorfahrt. Die Frau wurde bei der Kollision verletzt. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann dachte, „die Ampel würde gleich von Gelb auf Rot umschalten“, berichtet Auer. „Stattdessen schaltet die Ampelanlage an der Kreuzung aber jeden Tag um 20 Uhr von Normalbetrieb auf Dauergelblicht um“, erklärt Auer. Für Autofahrer, die aus dem Unterwallweg oder Oberwallweg kommen, gilt dann: Vorfahrt achten.




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