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Drogenhaus brennt in Bad Münder

BAD MÜNDER. Einsatz für die Feuerwehr Bad Münder. Gegen Mittag wurden am Mittwoch Einsatzkräfte zu einem Haus an der Bahnhofstraße in Bad Münder gerufen. Der Dachstuhl eines Hauses stand in Flammen.

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Drei Personen konnten sich aus eigener Kraft frühzeitig in Sicherheit bringen. Sie hätten kaum Rauch eingeatmet, sagt Feuerwehrpressewart Marko Klose. Die drei Personen seien vom Rettungsdienst betreut worden, mussten allerdings nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Am Nachmittag sei das Feuer unter Kontrolle gewesen, sagt Klose. Allerdings waren noch bis Redaktionsschluss Einsatzkräfte vor Ort.

Insgesamt rund 130 Einsatzkräfte waren ausgerückt, darunter alleine etwa 110 Mitglieder der Feuerwehr. Elf Ortswehren aus dem Bereich Bad Münder waren beteiligt. Neben der Ortsfeuerwehr Bad Münder wurden auch der Stützpunkt Hachmühlen mit den Wehren aus Hachmühlen, Brullsen, Flegessen, Klein Süntel und Hasperde sowie der Stützpunkt Bakede mit den Wehren Bakede, Hamelspringe, Böbber, Beber und Egestorf in die Bahnhofstraße gerufen. Darüber hinaus war die Feuerwehr Springe ausgerückt. Am Abend wurde zudem noch die Drehleiter aus Hameln angefordert.

Auch der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr, der Gerätewagen „Atemschutz“ des Landkreises und die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Bad Münder der DRK-Bereitschaft aus Bad Münder und Bakede waren im Einsatz. DRK-Mitglieder aus Bad Münder und Bakede teilten warme Getränke und Essen an die Einsatzkräfte aus.

Darüber hinaus kam auch der Winterdienst der Stadt Bad Münder zum Einsatzort. „Sonst hätten wir gar nicht nicht arbeiten können“, sagt Klose, denn durch das Löschwasser habe sich bei den kalten Temperaturen schnell Eis auf der Straße gebildet.

Die B 442 wurde wegen der Löscharbeiten von Hachmühlen bis zur Einmündung der Bahnhofstraße in Bad Münder in beide Richtungen gesperrt. Auch das Ausweichen über die Dyes-Siedlung war nicht möglich. Bis Redaktionsschluss war die Sperrung noch nicht aufgehoben. Eine Brandursache und das Schadensausmaß sind bislang nicht bekannt. „Wir gehen aber davon aus, dass das Haus nicht mehr bewohnbar ist“, sagt Klose.

Bereits vor wenigen Tagen hatte das Haus für Schlagzeilen gesorgt: Am Freitag, 23. Februar, hatte es hier einen SEK-Einsatz gegeben, bei dem sechs Personen festgenommen wurden (wir berichteten). Neben Marihuana und anderen Drogen wurde auch Hehlerware sichergestellt.

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