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Diesel ausgelaufen: Ölfilm im Eimbeckhäuser Bach

EIMBECKHAUSEN. Polizei und Feuerwehr gibt ein Einsatz in Eimbeckhausen Rätsel auf: Bereits am Freitagabend war laut Feuerwehr Öl in den Eimbeckhäuser Bach geflossen. Ein Feuerwehrkamerad in Eimbeckhausen hatte die Verunreinigung bemerkt und daraufhin gegen 19 Uhr seine Kollegen alarmiert.

Die Feuerwehr errichtet Sperren, um den Ölfilm im Eimbeckhäuser Bach aufzuhalten. Foto: Feuerwehr
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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Angerückt waren Kameraden aus Eimbeckhausen, Bad Münder und Beber, um mehrere Ölsperren zu errichten – insgesamt vier Stück waren nötig, um die Schlieren auf der Wasseroberfläche aufzuhalten. Der Eimbeckhäuser Bach fließt entlang der Hauptstraße, an der Kreuzung Nordfeldstraße kommt der Flöttenbach hinzu – bis dorthin gelangte der Ölfilm allerdings nicht mehr. Laut Feuerwehr war die dritte von vier Sperren erfolgreich. An der letzten Sperre – kurz vor den Werksgebäuden von Wilkhahn – kam nur noch frisches Wasser an.

Feuerwehr und Polizei verfolgten die Ölspur bis zu ihrer Quelle – es handelte sich nach Aussage der Polizei um Diesel. Der Ursprung des Ölfilms war offenbar an der Straße Unter dem Thie, wo die Feuerwehr den vermeintlichen Verursacher ausfindig machte. Während die Polizeibeamten diesen befragte, verstrickte der sich allerdings in Widersprüche. Laut Polizei konnte deswegen noch nicht eindeutig geklärt werden, wie es zu der Wasserverunreinigung kommen konnte. Die Ermittlungen dauern an, die Person soll noch ein weiteres Mal vernommen werden.

Die Feuerwehr war knapp zwei Stunden damit beschäftigt, den Bach zu reinigen. Für solche Fälle lagert bei der Feuerwehr in Bad Münder Bindemittel – die Reserve wurde während des Einsatzes allerdings aufgebraucht, sodass aus Kirchohsen (Emmerthal) zusätzlicher Ölbinder angefordert werden musste.

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