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Auffahrunfall auf der Bundesstraße 442 bei Bad Münder

BAD MÜNDER. Nur einen Moment nicht aufgepasst: Bei einem Auffahrunfall im Feierabendverkehr wurde am Donnerstag gegen 16 Uhr ein 20-Jähriger verletzt. Bei einer 44-Jährigen besteht Verdacht auf ein Schleudertrauma.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Die 44-Jährige war mit ihrem Volvo V70 auf der Bundestraße von Eimbeckhausen in Richtung Hachmühlen unterwegs, als sie an der Kreuzung zur Deisterallee vor einer Ampel abbremste. Nach Zeugenaussagen war ein vorausfahrendes Fahrzeug noch bei Gelb durchgefahren, die Volvofahrerin, die mit ihrer Mutter und ihrem Sohn im Auto saß, entschied sich, an der auf Rot wechselnden Ampel anzuhalten. Das bemerkte der 20-jährige Fahrer eines nachfolgenden Audi A3 allerdings zu spät. Zwar versuchte er noch, links an dem Volvo vorbeizufahren, schaffte es jedoch nicht und prallte mit großer Wucht auf den Volvo. Dabei lösten zwei Airbags im Audi aus, der Fahrer verletzte sich am Arm – mit Verdacht auf einen Unterarmbruch wurde er nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte des DRK in das Hamelner Klinikum eingeliefert. Am Audi entstand nach Schätzungen der Polizei wirtschaftlicher Totalschaden.

Während des Rettungseinsatzes wurde der Verkehr über eine Abbiegespur an der Unfallstelle vorbeigeführt, dadurch kam es zu Behinderungen auf der Bundesstraße in Richtung Hachmühlen. Während der Volvo noch fahrbereit war, musste der Audi von einem Bergungsunternehmen abtransportiert werden. Erst kurz nach 17 Uhr rollte der Verkehr wieder reibungslos.

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