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Polizeikontrolle: Eine Autofahrt, sieben Straftaten

GESTORF. Eine längere Liste von Vergehen hatte ein Streifenteam der Polizei Springe in der Nacht zum heutigen Dienstag, bei einer der durchgeführten Verkehrskontrollen zu notieren.

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Anlass dazu gab gegen 1.15 Uhr die Kontrolle eines mit drei Personen besetzten Wagens in Gestorf. Zunächst musste der aus dem Bereich Helmstedt kommende Fahrzeugführer eingestehen das er überhaupt nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Dann stellten die Beamten fest, dass das benutzte Fahrzeug gar nicht zugelassen, nicht versichert und auch die fällige Kraftfahrzeugsteuer nicht entrichtet worden war.

Die an dem Fahrzeug angebrachten Kennzeichen aus dem Zulassungsbereich Goslar gehörten überhaupt nicht an den Passat des 24-jährigen Fahrzeugführers. Diese hatte er sich kurzerhand von einem Bekannten ausgeliehen und an seinem Wagen angebracht.

Unabhängig von dem Umstand, dass natürlich auch solch eine Handlung unter Strafe gestellt ist, gehörten die Kennzeichen aus dem Bereich Goslar ebenfalls zu einem Fahrzeug, das gar nicht zur Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr zu gelassen ist.

Die Liste der festgestellten Übertretungen verlängerte sich dann bei der Kontrolle der Fahrtauglichkeit des Fahrzeugführers. Dabei ergab sich der Verdacht einer Beeinflussung durch Betäubungsmittel, sodass sich nun auch noch eine Blutentnahme durch einen Arzt für die erforderlichen Laboruntersuchungen anschloss.

Anschließend mussten die drei Männer ihren Weg zu Fuß fortsetzen.

Dies jedoch auch erst, nachdem einer der Mitfahrer sein verbotenes Einhandmesser abgegeben hatte. Auch diese Ordnungswidrigkeit wurde gesondert zur Anzeige gebracht.

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