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Schwimmbecken-Transporter muss teure Zwangspause einlegen

HACHMÜHLEN. Die Verkehrsfahnder trauten am Mittwochvormittag gegen 10.40 Uhr ihren Augen kaum, als sie das auffallend breite Schwimmbecken-Transport-Gespann auf der Bundesstraße 217 bei Hachmühlen erblickten. Die Beamten einer Spezialeinheit der Polizeiinspektion Hameln/Holzminden führten sofort eine Kontrolle durch.

Zwei mehr als drei Meter breite Fertigschwimmbecken wurden auf dem Anhänger transportiert. Foto: Behmann
Ulrich Behmann

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Der von einem 57 Jahre alten Mann gesteuerte Mercedes Sprinter hatte einen doppelachsigen Anhänger gezogen, auf dem zwei mehr als drei Meter breite Fertigschwimmbecken standen. „Aufgrund der Ausmaße der Bassins hätte der Fahrer die Überbreite seines Gespanns mit rot-weißen Warntafeln und gelben Rundumleuchten kennzeichnen müssen. Denn nur so ist ein sicheres Vorankommen im Straßenverkehr zu gewährleisten“, erklärt Kommissarin Sandra Heltner.

Als die Polizisten feststellten, dass der Mann aus Polen das vorgeschriebene Material nicht einmal an Bord hatte, wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. „Zu hoch war die Gefahr, dass das Gespann andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.“ Für den Mann bedeutete das: sofortige Zwangspause. Die Beamten hätten zudem bemerkt, dass der Kleintransporter nicht über ein Kontrollgerät für die Dokumentation der Lenk- und Ruhezeiten verfügte. Das sei aber vorgeschrieben, sagte Sandra Heltner. Der Mercedes-Fahrer habe zudem keine Fahrerkarte vorzeigen können.

Für den Unternehmer wird das nun richtig teuer. Er müsse mit einem Bußgeld in Höhe von etwa 1.500 Euro rechnen, sagte die Sprecherin. Der Fahrer wurde sofort zur Kasse gebeten. Für die von ihm begangenen Ordnungswidrigkeiten musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Nachdem der Schwimmbecken-Transporter am Donnerstag ordnungsgemäß gesichert worden war, durfte der 57-Jährige mit einem Tag Verzögerung seine Fahrt fortsetzen.



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