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Polizei durchsucht Wohnungen in Bad Münder und Hameln

BAD MÜNDER. Seit den frühen Morgenstunden werden im Stadtgebiet Hameln, in Bad Münder und in Bremen zahlreiche Durchsuchungen durchgeführt. Hintergrund sind intensive verdeckte Ermittlungen der Hamelner Polizei und der Staatsanwaltschaft Hannover.

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Die Hamelner Polizei ist einer Bande auf die Schliche gekommen, die im Verdacht steht, in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und auch anderen Bundesländern zahlreiche Betrugstaten als „Falsche Polizeibeamte“ begangen zu haben. Diese Taten richten sich hauptsächlich gegen ältere Menschen und sind mit hohen Schadenssummen verbunden. Bei den verfolgten Straftaten dürfte der Gesamtschaden im deutlich 6-stelligen Bereich liegen.

Gegen drei der Beschuldigten konnten bereits im Vorfeld Haftbefehle erwirkt werden. Die Beschuldigten werden noch heute einem Haftrichter vorgeführt und in Justizvollzugsanstalten gebracht.

In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die Polizei niemals am Telefon Fragen zu Wertsachen und vorhandenem Bargeld stellen wird. Geben Sie unbekannten Anrufern keine Auskunft über ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei oder anderen Behörden und Institutionen.

Lassen Sie sich den Namen des Anrufers geben und legen Sie auf.

Kontaktieren Sie anschließend ihre örtliche Polizeidienststelle und schildern Sie den Sachverhalt, raten die Experten.

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