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Blutige Schlägerei an der Bahnhofstraße in Bad Münder

Nach einer blutigen Schlägerei mit fünf Verletzten an der Bahnhofstraße in der Nacht zu Dienstag versucht die Polizei, die Ereignisse zu sortieren.

So viel steht fest: Gegen 23 Uhr trafen an der Bahnhofstraße mehrere Männer aufeinander. Die Polizei wurde um 23.17 Uhr per Notruf über eine Schlägerei und eine regungslos auf dem Boden liegende Person informiert. Sofort rückten Streifenwagen aus - neben Bad Münder waren auch Beamte aus Springe, Hameln und Bad Nenndorf im Einsatz.

Bereits an der Angerstraße entdeckten die Polizisten einen 40-jährigen Münderaner, der nicht mehr ansprechbar war, aber noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes wieder zu Bewusssein kam. Nach und nach zeigte sich das wahrscheinliche geschehen: Zeugen und Beteiligte gaben an, dass kurz zuvor eine Gruppe von Männern  gewaltsam in die Wohnung des Verletzten in der Bahnhofstraß eingedrungen sein sollen. In der Wohnung, später auch im Treppenhaus und auf der Straße, kam es dann zu der Schlägerei zwischen Männern aus Lauenau und den Bewohnern des Hauses in der Bahnhofstraße. Dabei kamen nicht nur Fäuste zum Einsatz, sondern auch Schlagwerkzeuge, die die Polizei später in blutverschmiertem Zustand sicherstellte.

Insgesamt trafen die Einsatzkräfte nach und nach auf fünf Verletzte, die zum Teil durch Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Zwei deutlich alkoholisierte Schläger (32 und 33) wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Sie mussten Blutproben angeben.

Was genau die Auseinandersetzung auslöste, ist unklar. Die Tatortgruppe der Polizei Hameln sicherte neben den Schlagwerkzeugen diverse Spuren und Gegenstände. Die Ermittlungen seien auch schwierig, heißt es bei der Polizei, weil nicht alle Beteiligten ausreichend Deutsch sprechen. Neben Strafverfahren wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung wurde ein zusätzliches Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegen einen 32-jährigen Mann aus Lauenau eingeleitet, da dieser unter Alkoholeinfluss einen Pkw gefahren haben soll.




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