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Ursache von Brand in Eimbeckhausen geklärt

EIMBECKHAUSEN/NETTELREDE. Nach zwei Bränden in den vergangenen Tagen (NDZ berichtete) hat die Polizei am Donnerstag weitere Einzelheiten zu der Höhe der Schäden sowie zur Ursache mitgeteilt.

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Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite
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Am Sonntagnachmittag um kurz nach 16 Uhr hatte es in einem Holzschuppen an der Hauptstraße in Eimbeckhausen gebrannt, in dem eine Heizungsanlage untergebracht war. Ein Bewohner bemerkte dies und verständigte die Feuerwehr, die ein Ausbreiten der Flammen und ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindern konnte. Menschen wurden nicht verletzt. Nun steht die Ursache fest: Diese sei „nach Ermittlungen der Polizei in den Elektroleitungen der Heizungsanlage zu finden“, so die Polizei. „Der Sachschaden wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.“

Am Mittwoch kam es dann zu einem Brandausbruch an der August-Katz-Straße in Nettelrede. Hier habe ein Mitbewohner im Haus den Brandgeruch wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt, teilt die Polizei mit. Auch hier konnten die Einsatzkräfte verhindern, dass sich das Feuer ausbreitete. „Dennoch entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro“, so die Polizei.

„Nach bisherigen Erkenntnissen ist erhitztes Öl in einem Topf in Brand geraten“, erklärt die Polizei. „Die Flammen griffen zunächst auf die Dunstabzugshaube über. Hierbei kam es zu einer starken Hitze- und Rußentwicklung, sodass auch andere Bereich der Küche in Mitleidenschaft gezogen wurden.“ Die 73-jährige Bewohnerin, die sich in der Wohnung befand, wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Feuerwehr-Pressesprecher Marko Klose lobt das Verhalten der Nachbarn, die auch das Piepen des Rauchmelders gehört und die Bewohnerin aus ihrer Wohnung gerettet hatten. Zudem hätten die Nachbarn die Küchentür geschlossen, um eine weitere Rauchausbreitung zu verhindern. „Bei Brandrauch führen schon wenige Atemzüge zu einer Bewusstlosigkeit, bereits nach 15 Minuten ist eine Rettung nur noch in sehr seltenen Fällen möglich“, erklärt Klose.

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