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Nach Streit: Polizei durchsucht mit Großaufgebot Wohnung in Bad Münder

Ein Großaufgebot der Polizei hat am Montag gegen 17.15 Uhr eine Wohnung in Bad Münder durchsucht. Der Verdacht: In einem Haus im Bereich Wermuthstraße und Georgstraße sollten zwei Frauen gegen ihren Willen festgehalten werden.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Informiert hatte die Polizei ein 52-jähriger Mann aus Espelkamp. Der hatte, so die bisherige Feststellung der Polizei, Kontakt mit zwei Bekannten aus Bad Münder, einer 41-jährigen und einer 22-jährigen Frau. Dabei verfestigte sich bei ihm der Eindruck, dass die beiden Frauen in einer Wohnung festgehalten werden.

Münderaner soll Mann aus Espelkamp bedroht haben

Der 52-Jährige habe sich daraufhin auf den Weg nach Bad Münder gemacht, erklärt Polizeisprecher Marvin Klaß auf NDZ-Nachfrage. An der ihm bekannten Anschrift stieß der Mann auf einen 32-Jährigen, der nach bisherigen Ermittlungen der Polizei in Verbindung mit den beiden Frauen steht. Die beiden Männer gerieten in Streit, dabei soll der 32-Jährige den Espelkamper massiv bedroht haben. Der fuhr nach Hause, informierte dann aber die Polizei in Minden über seine Vermutung, dass die Frauen in der Wohnung festgehalten werden.

Polizei zieht Großaufgebot zusammen

Die Mindener Beamten schalteten die Polizei Bad Münder ein, die einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung beantragte und für die Durchsuchung auch Beamte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion hinzuzog. Das Gelände rund um die Wohnung wurde sondiert, Anwohnern fiel die große Zahl an zivilen Polizeifahrzeugen und Streifenwagen im Bereich Bredenbeekweg, Georgstraße und Adolf-Schröder-Weg auf. Um 17.15 Uhr klingelten die Beamten an der Wohnungstür, dann ging alles ganz schnell: Der 32-Jährige wurde durchsucht und überprüft, mit ihm hielten sich die 41-Jährige und die 22-Jährige in der Wohnung auf. Beide Frauen erklärten gegenüber der Polizei, nicht gegen ihren Willen festgehalten zu werden.

Nach dem Polizeieinsatz blieb für die Polizei nur ein Teil der Vorwürfe bestehen – die Bedrohung des 52-Jährigen. In dieser Sache wird der 32-Jährige nun als Beschuldigter geführt.

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