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Feuerwehr-Einsatz in Nettelrede: Auto blockiert Löschwasser-Hydranten

Ein eigentlich recht kleiner Einsatz mutiert für die Feuerwehr in Nettelrede zu einem großen Ärgernis: Ein Autofahrer hatte seinen Wagen direkt auf dem Löschwasser-Hydranten geparkt.

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Die Fakten vorweg: Um 13.18 Uhr war die Feuerwehr Nettelrede am Sonntag zu einem Schornsteinbrand am Bergweg ausgerückt, "ein ganz normaler Einsatz", wie Sprecher Marko Klose betont: Erst mal die Lage erkunden, dann alle bereit machen, den Schornstein kehren - und das, was da ungeplant Feuer gefangen hat, löschen. Gleichzeitig wird - per Wärmebildkamera - der Schornstein selbst kontrolliert, ob auch wirklich alle Glutnester aus sind. Und dann? Abfahrt.

Leider kam es am Bergweg anders: Dort hatte ein Autofahrer seinen Wagen direkt auf dem nächsten sogenannten Unterflurhydranten geparkt. Ergebnis: Die Feuerwehr kam nicht an den Wasseranschluss und musste erst mal Schläuche legen bis zum nächsten Anschluss. "Das kostet unnötig Zeit und bindet Einsatzkräfte. Und Einsatzkräfte sind nun mal gerade zu Beginn des Einsatzes Mangelware", sagt Klose.

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Im Ernstfall hätte man geprüft, das Auto umzusetzen oder abzuschleppen - "man muss vor Ort immer schauen, was die schnellste Variante ist", erklärt Klose. Die Autofahrer bittet er, auch an Straßen, auf denen das Parken erlaubt ist, immer auf die Hydranten-Kennzeichen auf dem Boden zu achten. Das Blockieren des Anschlusses (also sowohl das Parken als auch das Halten darüber) ist ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung.

3 Bilder
Einsatz in Nettelrede. Foto: Klose



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