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Russland untersucht Foltervorwürfe in Provinzgefängnis

Jaroslawl (dpa) - Russische Behörden wollen nach einem Bericht Foltervorwürfe in einem Gefängnis in der russischen Provinzstadt Jaroslawl untersuchen. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Gefängnismitarbeiter einen Insassen geschlagen und so ihre Macht missbraucht haben, teilte die Ermittlungsbehörde mit. Zuvor hatte die russische Investigativzeitung «Nowaja Gaseta» ein Video veröffentlicht, demzufolge der Mann mehrere Minuten lang am ganzen Körper geschlagen wird. Immer wieder prangern Menschenrechtler Folter und Misshandlungen in russischen Gefängnissen an.

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