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Juncker deutet Bewegung im EU-Migrationsstreit an

Salzburg (dpa) - Im Dauerstreit über die Flüchtlingsverteilung in Europa hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen Kurswechsel angedeutet. Beim EU-Gipfel in Salzburg rückte er von der Haltung ab, dass alle Mitgliedsstaaten zumindest einige Menschen aufnehmen müssten. Stattdessen forderte er von denen, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, andere Beiträge zur Migrationspolitik. Er sagte: «Die einen nehmen Flüchtlinge auf. Die, die das nicht wollen, nicht können, die müssen sich in Sachen Solidarität bewegen.» Das wäre eine Abkehr von der Linie von Kanzlerin Angela Merkel.

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