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Carlos Ghosn als Renault-Chef zurückgetreten

Paris (dpa) - Der in Japan inhaftierte Auto-Manager Carlos Ghosn ist als Konzernchef von Renault zurückgetreten. Kreise des Autoherstellers bestätigten in Paris eine entsprechende Aussage von Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire. Der Verwaltungsrat von Renault wird am Vormittag zusammenkommen. Der 64-jährige Ghosn war am 19. November in Tokio zusammen mit seiner früheren rechten Hand Greg Kelly wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen und angeklagt worden. Laut Staatsanwaltschaft soll er auch private Investitionsverluste auf Nissan übertragen haben.



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