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Bürgermeister von Lügde: Hunderte Hassmails und Drohanrufe

Düsseldorf (dpa) - Der Bürgermeister von Lügde berichtet von Hunderten Hassmails und Drohanrufen seit der Missbrauchsfall in seiner Stadt bekannt wurde. «Überall, wo man hinkäme, werde man verbal angegriffen, angefeindet, sobald man sagt, dass man aus Lügde käme», sagte Heinrich Josef Reker der «Rheinischen Post» und beklagte, dass die Menschen in Lügde unter Generalverdacht gestellt würden. «Wir sind Tatort, aber nicht Täter. Die Menschen hier wollen endlich in Ruhe gelassen werden.» Der jahrelange Missbrauch auf einem Campingplatz soll Ende Juni in einem Prozess aufgearbeitet werden.



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