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Weiterbildung im Finanz- und Rechnungswesen

Zurück ins Berufsleben

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Noch immer sind es vor allem Frauen, die ihre Berufstätigkeit aus familiären Gründen – zur Kinderbetreuung oder zur Pflege – unterbrechen. „Eine Rückkehr in den angestammten Job ist nach der Auszeit oftmals nicht garantiert. Vor allem aber fragen sich viele Frauen nach einer Familienzeit, ob ihre beruflichen Kenntnisse überhaupt noch ausreichend und nachgefragt sind“, so Expertin Beate Fuchs.

Für einen gelungenen Wiedereinstieg kann eine Weiterbildung sehr hilfreich sein. Wiedereinsteigerinnen frischen dadurch nicht nur ihr Wissen auf und kommen so auf den neuesten Stand, sie zeigen ihrem alten oder potenziell neuen Arbeitgeber auch ein großes Engagement. Aber nicht nur der Auffrischung von Wissen dient eine Weiterbildung. Sie kann auch bei einer beruflichen Neuorientierung helfen.

Die Perspektiven für Berufsrückkehrerinnen sind heute besser denn je: Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels suchen Arbeitgeber oftmals händeringend nach guten Fachkräften. Das gilt insbesondere im Finanz- und Rechnungswesen, wo gesetzliche Anforderungen etwa im Steuerrecht komplex sind und die Vorschriften oft wechseln. Hier sind gut ausgebildete Fachkräfte immer gefragt. Gerade in dieser Branche gibt es zudem viele Teilzeitjobs: Das kommt denen, die nach der „Familienphase“ nicht wieder voll einsteigen wollen oder können, zugute.

Bei einem Weiterbildungskurs, der drei bis 18 Monate dauern kann, ist eine persönliche und vertrauensvolle Betreuung durch den Fortbildungsträger unerlässlich. So kann man sich vor der Lehrgangswahl bei bundesweit angebotenen Informations-Veranstaltungen, durch kostenloses Gasthören oder durch Skriptleseproben ein eigenes Bild von den Lehrgängen machen. Je nach zeitlicher Verfügung bieten Schulen Vollzeit-, Abend-, Samstags- oder Fernlehrgänge an. Dank dieser vielen unterschiedlichen Lehrgangsformen können Wiedereinsteigerinnen leicht ein passendes Angebot finden, das mit dem Familienleben in Einklang gebracht werden kann. (djd).

Trotz aller Beteuerungen zur Gleichberechtigung: Es sind vor allem Frauen, die ihre Berufstätigkeit aus familiären Gründen unterbrechen.

Foto: djd/Steuer-Fachschule Dr. Endriss/ istock

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