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Wenn die Pflegekraft ausfällt

Wer die Verantwortung übernommen hat, einen Menschen zu pflegen, kann trotzdem nicht immer anwesend sein. Ein Urlaub oder eine Krankheit kann dazu beitragen, mitunter nicht vor Ort zu sein, wodurch eine Pflege nicht mehr gewährleistet ist. Um den Pflegebedürftigen nicht ins Pflegeheim geben zu müssen beziehungsweise um die fehlende Zeit zu überbrücken, besteht die Möglichkeit, eine Verhinderungspflege zu beantragen. Diese ist nicht nur für längere Auszeiten zuständig, sondern kann auch notwendig sein, wenn kleinere Besorgungen anfallen.

Denn es sind ja oft die kleinen alltäglichen Dinge, die viel Zeit beanspruchen können. Manchmal handelt es sich um einen Arzt- oder Friseurbesuch oder man will einfach mal Freunde treffen. Hier spricht man von einer stundenweisen Verhinderung, wodurch eine stundenweise Ersatzpflege möglich ist. Doch es besteht ein Unterschied zwischen einer Verhinderungspflege und einer stundenweise Verhinderungspflege. Eine reguläre Verhinderungspflege dauert länger als acht Stunden pro Tag, wobei das Pflegegeld für die Zeit der Pflege gekürzt wird. Außerdem ist die Verhinderungspflege begrenzt. Die stundenweise Verhinderungspflege dauert pro Tag weniger als acht Stunden und das Pflegegeld wird nicht gekürzt beziehungsweise nicht angerechnet. Eine Verhinderungspflege, die weniger als acht Stunden pro Tag dauert, wird nicht auf die normal geltenden Verhinderungstage angerechnet. lps/Mo.

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