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Mit wenigen Dingen das Leben erleichtern

Hilfsmittel für den Alltag

Wer in seiner Mobilität stark eingeschränkt ist oder sehr zittert, hat oftmals Schwierigkeiten beim Essen und Trinken. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für bestimmte Hilfsmittel. Bestehen beispielsweise Probleme beim Greifen und Festhalten, gibt es spezielles Besteck mit besonderen Griffen, sodass das zum Mund führen, erleichtert wird. Für Teller können aufsteckbare Ränder verwendet werden.

Auf diese Weise ist das einhändige Essen möglich und die Speise selbst rutscht nicht vom Tellerrand. Vor allem die eigenständige Körperpflege nimmt einen besonders wichtigen Stellenwert ein. Die so genannte helfende Hand ist dafür zuständig, weiter entfernt stehende oder liegende Gegenstände zu sich heran zu holen, ohne sich dafür strecken zu müssen. Haben Kämme und Bürsten sowie Duschköpfe gewinkelte Griffe, können sie von Menschen mit eingeschränkter Mobilität problemlos benutzt werden. Vielen älteren Menschen bereitet das Bücken große Schwierigkeiten und Strümpfe anzuziehen, bedeutet für so manch einen eine richtige Qual. Doch auch hierfür gibt es Unterstützung in Form von Strumpfanziehhilfen. Sind die Hände sehr zittrig oder deren Finger nur eingeschränkt bewegungsfähig, ist eine Knöpfhilfe zu erstehen, mit der auch sehr kleine Knöpfe zu schließen sind. Auf diese Weise ist ein selbstständiges An- und Ausziehen von Blusen, Jacken und Hemden immer noch gewährleistet. Um sich sicher duschen und baden zu können, ist es wichtig, eine rutschfeste Matte in die Wanne zu legen. Einen sicheren Sitz bieten beispielsweise ein Badebrett, ein Badewannensitz sowie ein Duschstuhl.

lps/Mo.

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